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8 (1897) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 2. Hälfte
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Note 4.

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2 °! . . äs Io. eorts äsl äislro ssnior 116^. Im Verlaufe heißt cs: 1a. rsgla/ prlvilsKio äs la insrooä Pie nnsstro Lenior sl 11 iP Lüo a äielio ino.iiau (Cap. II). Er erhielt ein Dokument, welches ihm das Oberrichtcramtin Civil- und Criminalfällcn übertragen hat (Cap. III). Zum Schluß istbemerkt: a.n-nn PI pnw enn n rupn. Derselbe Abraham Ben-

venistc scheint mir auch in zwei Dialogen vorzukommen, welche Jbn-Verga inZeüsdet äsünäa mittheilt. Fangen wir vom zweiten an (Ho. 67 oder x. 115 f.).

Dort wird der König Alfonso von Spanien oder Castilien vor-geführt, der im dritten Jahre seiner Regierung einen Traum gehabt hätte, dener nicht zu deuten vermochte. Er habe daraus den alten Bcnveniste(ipin in) gefragt, und dieser habe die Dcutcrci abgelehnt. Auf die

Frage des Königs, warum die Juden überhaupt augenausrcißcndcn Luxustrieben, erwiderte dieser Bcnveniste:Mich, der ich doch die GeschäfteKastiliens betreibe, hat der König noch nicht in Seide gesehen" (das. x. 118):'Ivv 'NL-ab an 'I'N pox ^1 Pap UN nmiri. Im Verlaufe wird

noch u'vzn cingeführt, als eine Persönlichkeit, die ohne weiteres Zutrittzum Hofe hatte. In einer Urkunde von Juan II. über die Verpachtung derHafenzölle vom Jahre 1427 und 1430 wird als Gcncralpächter genannt Juande Crcalcs, Agent des Don .losspli Xassi, oriaäo äs Don ,loyal slHasst (bei Amador III, x. 574 f.). Dieser Stcucrpächtcr ist doch wohl mitdem obengenannten ne-i.i e>ar identisch, demnach fungirte sein ZeitgenosseBen-vcniste der ältere" ebenfalls unter Juan II. Die Angaben in diesem Dialogmüssen aber richtig gestellt werden. Dieser Dialog wie die andern, welche im8slisl>et äsllnäa scheinbar mit stenographischer Treue wicdergcgeben sind istschwerlich in allen seinen Einzelnheitcn historisch, sondern wohl eine freie Compo-sition, worin Wahrheit und Dichtung gemischt sind. Vor Allem kann der Dialognicht zur Zeit des Königs Alfonso gespielt haben, weder Alfonso's X., desWeisen, noch des XI., des Klugen und Letzten der Alfonso's. Denn mittendarin erzählt der achtzehnjährige Jnfant:In frühester Zeit, zur Zeitdes Königs Don Pedro, habe ein Christ eine Hostie an einen unsauberenPlatz geworfen, um die Juden der Schändung derselben anklagcn zu können".Nun war Don Pedro ein Sohn des letzten Alfonso. Selbst wenn unterdiesem Pedro der aragonische Don Pedro IV. (gest. 1387) verstanden sein sollte,so konnte man sich unter einem der letzten Alfonso's nicht auf einen Vorfallunter einem später lebenden Könige berufen. Der Dialog setzt also die Zeitnach den beiden Don Pcdro's voraus, also das fünfzehnte Jahrhundert.Auch werden daselbst die Portugiesen als die besten Seefahrer geschildert: i"'.n0 '.-, bv (x. 119 unten). Nun begann die Seetüchtigkeit der Portu-

giesen erst im fünfzehnten Jahrhundert unter dem Jnfanten Don Heinrich, demSeefahrer (mit dem Jahre 1418). Bis dahin trieben sie wie andere Nationenlediglich Küstenschifffahrt und wagten sich nicht aufs hohe Meer. Ein portu-giesisches Sprichwort sagte:Wer das Cap Nun umschifft, kehrt um oder kehrtnicht zurück"; gusin passar o Oapo äs Xaö, on torna.ru, on naö (Harros,Usia, Osoaäa I, 1. 4.). Der erwähnte Dialog, worin Bcnveniste derAlte als Oortssano sigurirt, setzt endlich das Vorhandensein von jüdischenZwangstäuflingcn,. Marranen, -wun, voraus (p. 116). Aber solche gab es erstin Spanien seit 1391, über 40 Jahre nach dem Tode des letzten Alfonso. Miteinem Worte, der Dialog kann unmöglich dem dreizehnten oder vierzehntenJahrhundert, sondern nur dem folgenden angchörcn, und kann also nicht untereinem der Alfonso's stattgefunden haben, wenn er überhaupt ein Minimum

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