416
Geschichte der Juden.
t'eeit (6eusäistu8 ?upu) ooram voliis: l'ilmo esrtus sssv <zuus8tiouS8, inc^uibus Ollrlstiani pviätos st äuäasi sousoräinm, alias vsro tu Bulbusäissorälam liaduors st liabsut sts. Im Folgenden wird der ganze Inhaltdes ersten Tractats kurz znsammcngcfaßt, auch werden die daselbst an-gegebenen 24 Bedingungen für die Bewährung eines wahren Messias erwähnt(p. 210 a): Ouustis eouäisiombus, «guss purster psrssrutatis st in OliristoÖesu . . . psrc^uisitis . . sulr 24 uumsro rspsrti sunt as psr ms siKilutimsisäsm uomiuatas. Folglich ist diese Schrift, wie die Einleitung angicbt,August 1412 verfaßt worden. Die Stelle, auf welche sich de Castro zur Be-gründung seiner Behauptung von der Abfassung des ersten Tractats nach derDisputation beruft, sagt gar nicht das aus, was er darin lesen wollte. In derRekapitulation oder L.uaoaöplrg1sosis bemerkt Geronimo: lutsutio tamsuIrujus drsvis traetatuli luit, pouers äumtaxat in sorlptis ratiouss Ilias,gnas ooram prasssntia äomiui uostri Tapas, ojushus sauetissimas ouriastusruut xrasssntatas. Das soll nun, nach de Castro, bedeuten: Geronimohabe die Gründe, die er während der Disputation geltend gemacht,schriftlich aufgesetzt. Der Sinn ist aber durchaus ein anderer: daß er dieGründe, mit welchem er sich dem Papste und der Curie gegenüber anheischiggemacht hatte, die Juden durch Berufung auf die Agada von ihrem Unglaubenabzubringcn, nicdcrgcschriebcn habe. Er hatte sic früher privatim, mündlichvorgetragen und nun wollte er sic schriftlich fixircn.
Ist nun der erste Tractat, um Jesu Mcssianität aus Talmud und Agadazu beweisen, im August 1412 und der zweite soutra Talmud jedenfalls vorAugust 1413 verfaßt, so gehören beide als Bestandtheilc zur Disputation.Wir haben bereits gesehen, daß der erste im Aufträge des Papstes (äs mau-äato ?apas) niedcrgeschrieben wurde. Auch der zweite ist in dessen: Auftragversaßt, wie die Einleitung angicbt: Lt iäso mauäavit saustitas sjus (Taxas)milri, Ilisrou/mo äs Lansta Tläs, tumiliari st msäiso suo, yuatsimsxsr libros st Volumina äivti Talmud, osulats äissurrsus, ^uasäam sxabomiuatiomims illi8 sxeipsrsm, et auuotarsm earum srrorss st iu cpäluisliOrls st eaxitulis ooutiusutur. Beide Schriften können als Programme fürdie Disputation betrachtet werden, um ein doppeltes Manöver gegen die Judenauszuführen. Zuerst sollte aus den talmudischcn und agadischen SchriftenJesu Mcssianität erwiesen werden — das der Inhalt der ersten Schrift —und dann die Abscheulichkeiten des Talmud aufgedcckt werden — Inhalt derzweiten. Denselben Gang nahm auch die Disputation.
Gegen den ersten Tractat, welcher 24 Scheinbeweise aus Agada-Scntenzenfür Jesu Mcssianität enthält, ist das handschriftliche Merkchen unter dem Titelo-enp .1 e-n? gerichtet, welches nach Wolf und de Rosst i>i'i zum Verfasser
hatte (o. S. 414). Es hat zum Inhalt eine eingehende Widerlegung der so-genannten 24 Argumente. In einer Handschrift des Herrn Abraham Epstein(welcher dasselbe mir frcundlichst zur Einsicht überlassen hat) lautet der Ein-gang : >mou 2 i 2 e> uvpu (äs I-uus.) 'nnvn nrs'Lun uob mxe: muem zwim
kpoiPo NPN2N '22N2 Nnu 2N>^ 2'vn ineue'nl ^1^2 VMM 'o-,e>:on 12M,N'r
. L'^NPN vnp NDVN 2V uyp '.NYU
Der Schluß lautet: PMU 2 ne>u U 212 NM .... ,nue >2 'Pili, ronn' 'n 'NIP'L I 2 yeon:,nnb vmnp v'ipn nn'r'i> mmn ^yun me- u'n )vnnb o">n, k,i>u n:v
VNM 2 me, unp: nL'u .onn llmm prnu 1^2 imun's pn nmve nn 2 n mon ^2 on'^',2 'u LN'^p 2 ' 0 'N NMM'NN 12 °,e 2 0 ^: r;n ^2 nie'n 'VUN 2 1221 N 2 1 N 2 OU 2