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8 (1897) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 2. Hälfte
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Note 3.

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sämmtlich zum Christenthum übcrtraten und meistens mit hohen Acmtcrn be-lohnt wurden. Bei der Aufzählung der Glieder dieser Familie wiederholtAnchias die Apostasie des Vidal, Sohnes des Bcnvcnistc (x. 578): X sra»pgrisntss äs Lisnvsnis ^ äs Viärä äs In Oavallsria, nnngus no inn^ssroanos . . . Oontznlo äs In OnvnIIsrin gns, sisuäasnälo ss llamadnViänl / on xnärs Lisnvsnis.

Daß diese getaufte Familie ihren alten, an ihren jüdischen Ursprung er-innernden Namen nicht aufgcbcn mochte, scheint in dem Umstande gelegen zuhaben, daß er von einem Ahnen geführt wurde, auf den sic stolz war. Dieserhieß Juda de la Caballcria, ein Arzt, der bei den Königen von Aragonienund auch bei der Bevölkerung von Saragossa hochgeachtet war. Als in Sara-gossa das Judcnviertcl abgesondert werden sollte, bewilligte 1331 die KöniginLeonore ihm die Ausnahme, damit er nicht gehindert sei, auch bei Nacht zuchristlichen Patienten gerufen zu werden (^sso b. Amador, x. III, 98 u. ff.)Die Benennung de la Caballcria hatte dieser, sowie seine Nachkommen, voneinem Städtchen dieses Namens. Sie waren Leviten, wie Amador bemerkt(das. x. 98): Oiviäiäa . . . (Io lomilio äs los Oovollsrio) an äos äistivtosrainos, xLAödorws aindas äs trosr sn origen äs Io tribn äs liisvi. AbrahamBedarasi nennt im XIII. Jahrhundert: (n-o.-mv.n oin) x'vbi p5Den Namen Jbn-Labi mögen sie, wie Fürst richtig bemerkt hat, von ihremAhnen Zehn da geerbt haben. Dieser Name wurde in jüdischen KreiseninLöwe" metaphrasirt, und pSohn der Löwin" wäre dasselbe,und dieser Name hatte, auch arabisch p«, einen besseren Klang alsLöwe"; darum mögen die Nachkommen ihn vorgezogcn haben. Die Genealogieder de la Caballcria, welche auch den Familiennamen Jbn-Labi geführt hat,wäre demnach vom Ende des vierzehnten und Anfang des fünfzehnten Jahr-hunderts:

10 O5VW Pedro* *) de la Caballcria

-- und noch sieben Brüder.

Gonzalo mob p getauft.

So viel ist gewiß, daß dieser Zweig der Familie de la Caballcria zumChristcnthum übergctretcn ist, also gerade der in Bonfcd's Diwan genannte

PN 5nn>o pn. Folglich ist wohl der Delegierte bei der Disputation p-rievoio p identisch mit dem im Diwan zugleich genannten vevoin imnn in(nv'nw p) ohne den Beinamen nn5 p. Dieser wird in dem Protokolle kodiI?srrsr genannt. Derselbe nahm so sehr den konsequent talmudischcn Standpunktein, daß er mit Joseph Albo nicht einmal die anstößigen Agada-Scntenzen im Talmudprcisgcbcn mochte (vcrgl. w. u.). Die Erforschung der weitverzweigten Familiexnb p muß demnach kritischer als cs bisher geschehen ist, ausgenommen werden.Denn cs muß nicht blos zwei angesehene Männer gegeben haben, sondern

*) Von diesem Bonafos-Pcdro berichtet das grüne Buch (a. a. O.): Lstanäoäuäio sro Istroäo ^ ässxnss äs Elrelssiono sstuälo Is/ss ^ Inä juristn,^ oompnso an libro inu/ dusno. Er meint damit das Buch 2slns Obristlsontro äuäosos st Lorossnos, das von fanatischem Judenhasse durchzogen ist(vcrgl. Amador III, x. 106).