Druckschrift 
8 (1897) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 2. Hälfte
Entstehung
Seite
412
Einzelbild herunterladen
 

412

Geschichte der Juden.

Es ist also unzweifelhaft, daß ein Vidal Jbn-Labi Sohn des BcnvcnisieJbn-Labi, und dieser wieder Sohn des Salomo Jbn-Labi war, welcher nochden Beinamen de la Caballcria führte. Der Beiname de la Caballeria nebenBcn-Labi führt nun auf ein Kriterium, die beiden Vidal Benvenistc zu unter-scheiden. Salomo, der Vater des Benvenistc Jbn-Labi führte diesen Beinamen(vcrgl. auch Katalog Läl. l^o. 216 , 4 , x. 704 , worin unter Anderem auch einSchreiben von s>ii>2p i^'i i^e» vorkommt*). In demgrünen Buche" vonAragonien des Sekretärs der Inquisition von Saragossa Anchias (vergl. S. 150 ,Note), welches die von getauften Juden abstammendcn Familien genealogisch ver-folgt, ist angegeben, daß Vidal de la Caballeria, Sohn des Bicnvenit dela Caballcria aus Saragossa mit seiner Frau zum Christcnthum übcrgcgangcnist. (Usvista. äs Lspaua, Jahrg. 1885 , Domo 105 , x. 568 ): Viäal äs laCavalleria, Irijo äs Lisuvsuit äs In Cavalleria, juäio kraneo äs^lara^oya. LI ^ su muAsr ss volvsriou Lliristiauos ^ äixisrouä sl ( 4 outzalo äs In Cavalleria ^ n sllallsatrix äs laCavallsria^ lruvisrou äos bijas. Bicnvenit oder, wie Anchias an anderer Stelle den-selben Namen schreibt: Lieuveuis, ist doch unstreitig Benvenistc. DieserVidal hatte keinen Sohn, sondern nur zwei Töchter, von denen die ältereCiprcs de Paternoy, Stammvater einer berühmten Marrancnfamilie, unddie jüngere Caspar Ruis geheirathct hat. Die Familie de la Caballcria wardagegen sehr verbreitet in Aragonien und hatte hochgestellte Familienglieder.Ein Bruder des Benvenistc de la Caballcria (also des Vaters des Vidal)war Bonasos de la Caballeria. Dieser Bonafos und seine Frau, welchesich zuerst gegen die Taufe gesträubt hatten, gingen doch zum Christcnthumeüber, wollten aber den Familiennamen de la Caballqria nicht ausgebcn (das.x. 571 ): Louakos äs la Cavalleria Lisuvsuis äs la Cavalleriasrau liormauos ... LI gual / su inujsr ss liieisrou Cliristianos nc>guisisrou äsjar sl apslliäo äs la Cavalleria. Dieser Bonafos nannte sichals Christ Pedro. Er war also der Oheim des Apostaten Vidal Benvenistc.Bonafos soll, nach Anchias, außerdem noch sieben Brüder gehabt haben, welche

folgung noch nicht ausgcbrochcn war (vor 1891 ) an Don Bcvcnistc Jbn-Labiempfohlen. Wie hochgeschätzt Mci'r Alguadcz war, ergiebt sich auch aus demStatut von Valladolid für die Gemeinden Castilicns vom Jahre 1432 (Note 4 ),daß er, seine Wittwe Bathscba und seine Tochter Luna von Abgaben frei seinsollten: Lsro por suauto sl i"i 1>UI2 111 211 221 tmo ^aiv'2 1211 112112,

^ Ins 21 im P122 1.2^ es nsii N- äs Io eouossr äs ssr 10111 ri'121 ii-'e',c>us tioo i"i2 a los ii'i.ip ... ^ eu los 012:2.1 passaäos gus üusrou beeliossu los iii>ij2, asi auts Ms sl äislro i'si: 111 21 kusss su juss uaajor, somoässpues, Is bus ksslra §rasia gus üusss guito 12-" -ssri s,i äs gualssguierüsslros . . . Ebenso wird derselbe Benvenistc von Scrachja Saladtn gepriesenim Vorworte zur hebräischen Ucbersctzung von Alghazali's ässtrustio plrilo-soplrorum: baiLi 111:1 . . . 2ro.11 iiL'oi >12 2'i'!2>ii 2 s 2'>::ii ''so 01112:2. . i>"I S"22 12 12^12 111 .. . 1,22 12 N'2i> 12 ri 2> : 2 : 2 111 2i>!21 222.1 2'2i>2 1^1:21Derselbe hat wohl Mcir Alguadcz zugercdet, Aristoteles' Ethik in's Hebräischezu übertragen (Vorwort zu r.112.1 '2): 112:2:2 pi 221.1 i°ix:i 1,2-1 11 ':i'>ii o:

.11201,2122 12 ns n"> N'2^ 12*) Dieser Salomo ist wahrscheinlich der Uebersctzer des 121 1:12s vonAbraham Jbn-Daud aus dem Arabischen ins Hebräische, Katalog Ns. Loäl.l>lo. 1227 : a-2i> 12 ir^v -:a '12;, i-s 21? i-iv'n: 1-1,2121. Das Datum ii"i 1478bezieht sich nicht auf die. Ucbersctzung, wie irrthümlich angenommen wird,sondern auf die Zeit der Copie.