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Geschichte der Juden.
auch einen Namen Rabi No/ssu Xbsuads^ aus Saragossa an; er ist sicherlich-all'- p 122 , an den Dafiera Verse und Briefe gerichtet hat (Naslcir XIV,x. 79, vcrgl. w. u.). Der Name ist wohl im Verzeichniß 8 ausgefallen. VierDelegierte aus der großen Gemeinde Saragossa wäre nicht zu viel. Einigedieser Namen kommen auch im Protokoll vor.
Die Relation nennt nur wenige von diesen Namen, aber einen, welcherin 8 fehlt, nämlich »< 2,2112 °,ip 2 p. 2'2 12 ^ 2 . Dieser entspricht dem NamenSalomon »luääus Radi Xlzaruas Oortuususis. (Meine irrthümliche Vcr-muthung, daß darunter Salomo Bonfed verstanden werden könne, hat Halber-stamm berichtigt). Was „lluäasus« bedeuten soll, ist unklar. Identisch damit istwohl auch der in den christlichen Quellen genannte Aben-Mimc'). So wären,wenn zu den 20 Mose Jbn-Abbasi und Salomo Maimon hinzugezählt werden,die 22 Delegierten ermittelt. Eine Schwierigkeit entsteht indcß, daß ein Autor,dessen Namen nicht unter diesen vorkommt, sich selbst als zu den zur DisputationGepreßten nennt, Namens Abraham Raimuch aus Barbastro, von demaber weder im Protokoll, noch im Verzeichniß eine Spur angcdeutet ist. DerVers, eines Commentars zu den Psalmen, Namens 112-1 w 2-1 p 21121 , sagt vonsich in der Einleitung (Katalog, Roäl. Ns. p. 66, Xo. 826): i-i „, 21 , - 111,2 P 1121,2122, '„l'vll 222 ,1,122.1, 1,121 1122, 2,1,1 -1°1 22 121 1^b,121 .1,1 b r 1 2211 (->12) . . . 222 (?) 221, 2'2i>22 22 221, >„2'2,1 112212 1,'122 p,11
'2111 2'2211 112 2V 211p 1P11 1'2 i-1 12122 -,1'2'1 . . . I'IN'I, 12111,kj12'22 121 IV 2>21 2'2' 22 '1,1 ',11'21 ,'221 2P1 11-2-211 2P 12111^, llblpl'„1 . . . '1'2 11 '12IP, . . 21,22 ,1'21 1,'b,1,2 2'21 '2 '1,112, ',,12 1,'1212„1'I 1,1^21 '122 ",2, „11,1 1121 „22 1'2lb 1,'^ III, 1'11 1P2I . . >11,2, ',2 ',1221
. i>1, 12, 11 '1112,1 „'xs> '11,1 ,2211 21-1^1 1'22
Es kann doch nicht bezweifelt werden, daß hier von der Disputation vonTortosa die Rede ist, worauf doch die Massentanfen und die Confiscation derrabbinischen Schriften Hinweisen. Abraham Raimuch war demnach ebenfallsals Notar einbcrufcn oder, wie er es bezeichnet, durch Kerkerhaft dazu ge-zwungen worden. Mit diesem wäre die Zahl 23 gewesen, was eine Aus-gleichung erfordert.
Eine andere Jncongruenz bietet der Name eines dieser Notabcln. In derRelation 8 spielt Don Vidal, Sohn desBenve niste, eine hervorragendeRolle bei der Disputation. Er wurde -von seinen Genossen gewählt, auf dieEröffnungsrede zu antworten, weil er der lateinischen Sprache mächtig gewesen:
1„>11 2,1212 (?) IIP, °,-11' '2, 1,'2'S11 ',22 2-12121 211 1'1' '2 21','2 12-2211l'.vb 2'22 pll'1 1,2212 221 1'12 ',22 '12,2,2 (;,) "lll'l PI ^'11'2 2°,2 12-221,
->' 2 iV Don Vidal hielt auch die erste , lange Rede zur Entgegnung aufGeronimo's verletzende Eröffnungsrede (8ebebst llsbncka I. o. p. 69). Indem lateinischen Auszüge aus den Protokollen kommt dagegen der Name Vidalgar nicht vor, auch nicht bei Znrita'; dafür figurirt dort als Hauptsprecherein Rabi Rsrrsr, der wiederum in der hebräischen Quelle vermißt wird. Esliegt also nahe, daß Don Vidal b. Bcnvcniste und Rabi Ferrer identisch
im Original bezeichnet als llussl 8trusb Reust, was Amador erklärt alsllosexb Xstruab Lou-Xbaä. Das mag richtig oder unrichtig sein. Aberschwerlich kann es der Delegierte gewesen sein, der wegen eines befremdlichenGrundes sich getauft haben soll (Amador, p. 449, Note).
^) »llosus Nsssiss" in diesen Quellen ist vielleicht verschrieben stattJchudaMcstrc, der Name eines der beiden Aerztc von Gcrona. Rabi Avan oderAven in demselben ist das Bruchstück eines Namens mit pi.