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Geschichte der Juden.
gelesen und vielleicht den Gedanken von dem Zusammenfällen der Natur-nothwcndigkcit und Willensfreiheit von ihm entlehnt. In einem Briefe anLudwig Meier (Briefsammlung dlo. 29), schreibt Spinoza: Verum die obitsraälius notari vslim, guoä Veripatsliei rsosntioiss, ut guiäsm xuto, maleilllsllsxsrunt äsmoustrntionsm vstsrum, gua ostsnäsrs nitsbnntur 14eiexistsntinm. dlam ut ipsnm npuä äuäaeum c^usnäum lind Oünsäai')voeatum rspsrio, sie sonnt ete. — Aus der Einleitung zu seiner antichristia-nischen Schrift (2-22,12 -ipr bn-22 ovno) sicht man, daß Chasdai Crescas bei denchristlichen Granden in Ansehen gestanden hat und von ihnen angeregt wurde, dieseAbhandlung zu verfassen (nach der wörtlichen Uebersctzung aus dem SpanischenVon Joseph Jbn-Schem-Tob): 2222 -2 122S-1 -122 1V,22 2'2221, 2-212 (M222) 22111„2NV1 2'22I12 2112N 211 2V2 221.2 -221V ,V>" 2VN 2^12221 21,2222 12 x-im 22N2I221 NV2 1:1222 2-22>-2, 2-22112 1-2 212,22 212 2,2ls,n22 22N.2 'ip N2122 .221211 >2.
Darum schrieb er cs auch in spanischer Sprache für christliche Leser.Wie der ein Jahrhundert nach ihm lebende Joseph Jabez überliefert, verkehrteChasdai am aragonischen Hofe und war beim Könige beliebt (2-22 nx 0. 12):
2N>'2V-I MIX -222 I2-2N 11212 2Vti 2-212,2-22 22 bj! 122V2 221 2VN -^222 ^2 22.1V2P211 2-2P N1222 2122,2,22 12lx, 2'2bn)l N2,2 >2 2-2 1-2)ni> s>,21, .°?N2V- >222 12V ^21122 2V I-2N -2N lb«2 (l. 21 2 Ni) 2I2N°1 22^2 122-.21 212°122 '^222 2-221 ,2- 2V2
222 2221 2^121 IN 212,2 N1V>-2 N' NN 1^22 2-2- N2 ,'2vi-2 '2 ,'2P1' s>22V i>,2121 22222 2'2 21
Joseph Jabez hat zwar den Mund dabei zu voll genommen und Chasdai'sBedeutung zu hoch geschraubt. Aber etwas Tatsächliches muß dieser Uebcr-liefcrung zu Grunde liegen. Der Zug, „daß Gott ihn in zahlreicher Ver-sammlung erhört habe, und daß Gottes Name durch ihn geheiligt worden", wirdauch in anderen Quellen mitgcthcilt. Abraham Saba erzählt in seinem Pcnta-tcuchcommentar 212 nix (zu '. 2 , 2:22 sä. Venedig p. 108 a): '2 n >2 222122 2221
.212222 21 ,22,2 2221 11H2N2 I1-21V2 2'2>'2 ^2N2 1121N >22,2 (2V12 2-2125) -N122 21 5>>V221 2'22 1N-2-V 2>' 22>-2 2'2>-V2 12221 2'P2 >>12,2 222 2'2>2>2 12'5e>2 .22'^/ 1212 >-12N1.22, 1>2>> NN 2,2S -"V21 .2222 Il5 !1'222 25-222 212N 221 5^"I V ,2 V 2 ,2 'N222 >> 222
NI22 22N21 2'2 22 V Auch Salomo Jbn - Vcrga erwähnt (8eüs1>st llöüuäaHo. 65, p. 109) einen Fall, daß die Juden Toledo's Regen erfleht hätten:1N1N 1'2'212 225-22, 22,2 1N-222 222 2,5nV 2-22112 ,2-5,2 -22-12 2'212'2 121. DerVers, des 25,>- n>v 2 in 2 '2 (weiter unten Note 7) erzählt von Isaak Chajondem Wunderrabbincr in Portugal, und von Isaak Abo ab, daß sic Regenerfleht haben (x. 8 ab; vcrgl. noch Lolrsbst äsüuäa p. 122).
Indessen wenn Joseph Jabez' Angabe auch richtig sein mag, daß ChasdaiCrescas eine Ehrcnstcllung am aragonischen Hofe gehabt hat, so kann cs nichtunter dem Großvater Fcrnando's IV., des Katholischen, gewesen sein. Denndessen Großvater Fernando, der castilianischc Jnfant, wurde erst 1412 zumKönig von Aragonien und der Ncbenländer erwählt, und in diesem Jahrelebte Chasdai Crescas ohne Zweifel nicht mehr. Sein 22-2 2 m beendete er1410 und ließ die versprochene Fortsetzung unvollendet. Bei der Disputationvon Tortosa 1413—1414 war er nicht gegenwärtig, wenigstens wird er imVcrzcichniß der Mitglieder weder in christlichen Quellen, noch in den jüdischengenannt. Auch unter Don Pedro IV. (1336—1378) war er bei Hofe nicht
*) Man sieht daraus, daß der Name Chasdai und nicht Chisdai aus-gesprochen werden muß. Aus einer Notiz von Geronimo de Santa Fs (weiterunten) ergiebt sich, daß auch die Zeitgenossen nur diese Aussprache hatten.