Note 2.
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Texte befände, daß sic nicht nur nach Ellnl 1391, dem Monate des Gemetzelsund der Gcwalttaufen in Catalonicn (nach Chasdar Crcscas), sondern nochviel später verfaßt worden ist. Denn Joseph Jbn-Schcm-Tob berichtet in derEinleitung zum Commcntar dazu, daß die beiden getauften Freunde Efodi undEn-Bonet sich zu einer Auswanderung nach Palästina gerüstet und verabredethaben, zum Judcnthum zurückzukehren, wozu doch einige Zeit erforderlich war.Noch mehr. Gegen Ende enthält die Epistel die Notiz, daß der TäuflingSalomo von Burgos, Paulus de Santa Maria, bei der Abfassungbereits in hohem Ansehen bei dem Avignoncr Papst Benedictas XIII. (Pedrode Luna) gestanden, bereits eine hohe Stufe in der Hierarchie erreicht undbereits ehrgeizige Hoffnung auf die höchste Kirchenwürde gehegt habe, -nx
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',:i. Nun ist Salomo de Burgos nicht vor 1391 zum Christenthum übcrgetrctcn( 0 . S. 79, Anmerk. 2). Er besuchte dann erst die Universität von Paris, umsich in der christlichen Theologie heimisch zu machen. Dazu und zur Erlangungeines Kirchcnamtcs gehörten doch jedenfalls einige Jahre. Folglich muß dieEpistel, die dieses Alles voraussetzt, einige Jahre nach 1391 geschriebensein. Demnach muß man das Datum im Texte dieser Epistel bcurthcilcn undunter den Varianten die passendste ermitteln.
Bei der Jronisirung der Transsubstantiation vermittelst der Hostie bemerktdie Satire: Man müßte denn annchmen, daß der Himmel seit Jesu Himmel-fahrt so und so viel Jahre so und so oft durchbrochen worden sei. Ucber dasJahr selbst schwanken die Editionen und die Codices: >-m>> ix wmle
12222 1212 b 2 .iirx'L' MN 2 I 1 P 12 e> 2 "e>> 2 > 2 L. Diese Zahl hat ein Codex
der Scminarbibliothek. Andere Lesarten sind: und in einer Edition
gar L-e-, Schicken wir voraus, daß Efodi in seinem kritisch-polemischenWerke Hirn ri 2 >i 2 nach christlichen Schriftstellern Jesus nur 30 Jahre auf Erdenwandeln läßt, d. h. daß die Himmelfahrt um 30 nach der christlichen Zeit-rechnung angcsetzt wurde (Ocrx. 11): 2 ' 2 V oirr '2 2211221 iwnv iL '->h i«>i !L'> 'L>,mi'2'ub i"a> riuov >11 in'^n iriiii . . . .-oe: Demnach wäre die Epistel
nach der erstgenannten Lesart geschrieben 1360 Jahre nach der Himmelfahrt —1390, nach der anderen 1370, nach der dritten 1420, und endlich nach dervierten, selbst wenn man läse i"ir m, 1886. Sämmtliche Angaben sind demnachin der Gestalt, wie sie uns vorlicgcn, durchaus falsch. Die richtige Lesartbietet sich aber sofort selbst dar, nämlich die o"e> mit dem Einhcitszcichcn 1 —I"c>v m, d. h. 1396. Aus c> ist die Variante a geworden, und aus "i vielleichtdas Zahlzeichen 'p. i"re> ist unstreitig die befriedigendste Zahl.
2 .
tzl-asdai Hrescas
und Isaak Ilen-Scheschet und einige Jata zu ihrer Miographie.
I. Chasdar Crescas.
Der zu seiner Zeit so außerordentlich gefeierte Mann Chasdar Crcscas hatbis jetzt noch keinen würdigen Biographen gefunden; das meiste, was über ihngeschrieben wurde, ist entweder nichtssagend oder falsch. Selbst seine Lebens-zeit ist falsch umgrenzt worden. Spinoza hat sein philosophisches Werk ',i im