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Geschichte der Juden.
Das antichristianischc Werk 2-122 nv-iv, eine scharfe Kritik des Urchristen-thums und der christlichen Dogmen. Es ist jedenfalls nach 1391 verfaßt; dennder Verfasser spricht, in der Einleitung und Widmung an Chasda'r Crescas, vonder Verfolgung eben dieses Jahres: 22-221 2^-12 -12- 2-xi 1112 21x02 22X 2:2'1S22 ivx 2-ivn- niir i>- 22122-2. Auch der Copist bemerkt in der Einleitung,daß cs nach der Verfolgung und in Folge derselben geschrieben sei: 2-11-11,22 21121 122 n-2iii--2 11121 212,^>-2 nii-1221 21122-2 222 2ixiv liswi i,ir 222 12»
2:: 1102:2 2 iiii 22 2 ii 2,22 211-122 1 I 2 L-S 21 I . . . x--i- 2 vx 211-122 . . . >121 2 H 2 i 1 -I 2 v 2 i^)-iX 2 'IN > 1 L 21 V i"i 2 2 - 1 - 1-/2 i -2 2-11112 2-22 11 VX 1 ix 112 >- x-nixi -,22 11 -i-,-.
Gelegentlich sei hier bemerkt, daß Profiat Duran Efodi, sowie sein ehemaligerFreund, David En-Bonet Buen-Giorn, Catalvnier gewesen sein müssen.Die Angaben in Joseph Jbn-Schem-Tob's Vorbericht zu der ironischen Epistelüber den Schreiber und Adressaten in Betreff ihres Vaterlandes schwanken inden Editionen und Codices: . . . Ü22 ;i- ixr- . . . ivx x-nii-pi 1-2 2-vix >iv(^) ;i>ii,2 V.) 1x11212 12-112 -ivi 22-1 12-2112 -ii-vx^ 12x2 2v; eine andere Lesartist ;mx2. Ans der eben gegebenen Notiz und aus Chasda'r Crescas' Ver-folgungsbcricht ist aber sicher, daß die Zwangstaufen mit dem Schwerte in derHand vom Jahre 1391 sich nur bis Catalonien erstreckt haben, Aragonienaber — durch bedeutende Geldopfer — davon verschont geblieben ist. AuchEfodi bemerkt in seinem grammatischen Werke, daß die aragonischen Gemeindenvon der Verfolgung vielleicht wegen ihrer Frömmigkeit verschont gebliebenseien (Einleitung): 2iiiv i-imv ip>--i 22 ivx ;mx min,2 ui 2 2 xi 2.x >-1,- -m211»2VX li-ii c-,ri, 2i-°22 ip 221-pv nui 22-2 1102. Efodi war demnach einCatalvnier. Daß Efodi den hebräischen Namen Isaak b. Mose Lcviführte, folgt aus dem Gedichte zu Oiresolreli Iru-Lxlroä.
Das Datum für Abfassung der satirischen Epistel Esodi's 1212x2 >22 ix zusixircn, ist vielfach versucht worden, aber noch nicht auf die rechte Art. Vonvorn herein muß man annehmcn, wenn sich auch keine Spur von Datum im
Ich kann mich mit Zunz' Erklärung dieser Datumsandcutung nichtbefreunden, daß zu -m.i -in noch zu ergänzen sei im.i, so daß der Zahlenwcrthdieser Buchstaben 897 ergäbe, daß man dazu ein Jahrtausend ergänzenmüsse, und daß Alles dieses das christliche Jahr 1397 bedeuten soll. DieseEntzifferung beruht auf zwei Unwahrschcinlichkeitcn: daß ein jüdischer Schrift-steller das christliche Datum durch Anwendung der Zahlbuchstaben eines Bibel-vcrses angedeutct haben soll (mir ist ein solches Beispiel nicht bekannt) und dader Zahlenwerth doch nur 397 ist, daß der Leser gewohnt sein soll, 1000 hin-zuzufügen. Das ist sehr unwahrscheinlich. Der Annotator zu dieser polemischenSchrift kann nicht auf Vcrständniß seines Datum-Räthscls gerechnet haben.
2) Der Name von Profiat's Adressaten lautet zum Schluffe der Satire:- 2 -V 22 ;i >2 12 v':: 2 -ii-vxi- - 2 X '2x1p nix . . . min- nx 12HV2 11 ii und ineinigen Codices: 11:2 12 2'2:2 1:1 ixiv-2 u-iri wv. Statt ;iu p kommt auchhin und wieder die Cvrruptcl ;m 12 vor. Aber 1112 12 oder 1112 1,2 ist dierichtige Lesart und bedeutet Luen-Otorno, eine romanische Uebcrsetzung deshebräischen Namens 21221-. In den Rsspir. des Isaak b. Immanuel de Lates(No. 98 ) wird eine Person genannt: 212 21- xipi 2-2 . . 11,2 1x12. Nun führteder Astronom Jakob Poel den Namen 2,2 2,- p 111 p 2,i>-> und-m- 112 2-112(IVolk 1 , p. 586 , IV, p. 865 , cks Uossi Gocksx No. 101 , 4 ; 351 Katalog Loäl.1483 , 4 ; 2052 , 1 ; 2072 , 2 ). In einer lateinischen Uebcrsetzung seiner Tafelnwird er cknood Lonasckisi genannt (cksrvislr lUtoratui-s x. 188 ); er ver-fertigte seine astronomischen Tafeln in Pcrpignan 1961 (Zacuto oä. novup. 224 , lr). Die Annahme, daß der Convcrtit David En-Bonet Buen-GiornSohn des Astronomen war, liegt nahe.