Muley Scheich.
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falle entfiel einem Theile der Zurückgebliebenen der Muth, sich nachFez zu begeben; sie blieben in Arzilla und erbaten von dem dort resi-direnden Grafen Joan de Borba die Taufe, da dieser, hartherzigund glaubensmüthig, es nicht an Versprechungen und Drohungen fehlenließ, um die Bekehrung recht Vieler durchzusetzen ^).
Vom Glück begünstigt schienen Diejenigen, welche nach vielenMühsalen und Gefahren endlich in Fez und Umgegend anlangten undsich ansiedeln konnten. Muley Scheich nahm sie gastlich auf undließ ihnen eine freundliche Behandlung zu Theil werden. Hiersammelten sich nach und nach die Versprengten in großen Haufen.Zwar nahmen die berberischen Einwohner Anfangs eine feindliche
*) Quellen für das grauenhafte Geschick der aus Spanien Ausgewandertengiebt es mehrere von verschiedenem Wcrthc. — 1) Bcrnaldez (Oura cts tosRolaoios) Orovioa o. OXll). Er war Zeitgenosse und hatte die Nachricht vonden Leiden aus dem Munde derer erfahren, welche aus Verzweiflung mehrereJahre hintereinander aus Fez nach Spanien zurückgekchrt waren und sich taufenließen. Er selbst will 100 derselben getauft haben, darunter atAuvos Rabbis. —2) Abraham aus Torrutiel, Vers, des 's (Unoockota Oxon p. 112 f.).Er war ebenfalls Zeitgenosse und Mitlcidcndcr, da er bei dem Eintreffen derScinigen in Fez elf Jahr alt war. — 3) Elia Kap sali in der Chronik >:n-n-nx. Er hatte die Schicksale der Auswanderer von denen, die in seinenKreis gekommen waren, erfahren. Von den Leiden der Spanier handelt nurAbsch. RXX (in der Beilage zu Wieners Rmsolr ba-Laoba p. 16; Absch.RXXV—RXXX erzählt von den Leiden der aus Portugal Ausgewanderten.Damit ist der Widerspruch gelöst, den Lattes zwischen diesen Nachrichten unddenen in anderen Quellen gesunden hat. p. 114 Note 89). —
4) Joseph Jbn-Verga in 8obsbot ckebvcka, Xo. 53—59. Seine Nachrichtensind verworren und ohne chronologischen Halt. Er war nicht Zeitgenosse,sondern hatte nur Mittheilungcn aus zweiter oder dritter Hand. — 5) JosephKo Heu in Rmsok ba-Raeba. Seine Eltern und Verwandten gehörten zwarzu den Auswanderern, waren aber in Avignon; folglich wußte er nur vonHörensagen. — Der Charakter zweier mächtiger Persönlichkeiten, welche in dieserLeidensgeschichte eine Rolle gespielt haben, läßt sich aus den zeitgenössischen Quellenrichtig beurthcilcn, nämlich aus dem Verfahren des ckoav cks RortvAal, Oonäscke Lorba, Gouverneurs von Arzilla, und dem des Bey von Fez MuleyScheich, gegen die Auswanderer. Den Elfteren hat Xivackor zu milde beur-theilt (x. 346—348) und den Letzteren zu ungerecht. Dagegen zeiht der ZeitgenosseAbraham von Torrutiel den Elfteren der Unmcnschlichkcit aus Bekchrungssucht.
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nn bp!: n'vpnir np n!:n:nn ^ nnp nwir Lv' (Absch. 76, auch Absch. 78).
Dagegen wird der Bey von Fez von Abraham als äußerst human geschildert.
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minbk L-N'N'N Nti Züge seiner Güte gegen die Auswanderer schildert
auch Kapsali (Absch. 87) und schließt die Erzählung: nrr-n nin i^:n n.--