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Geschichte der Juden.
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Ich
geliebt und das sie verwünschen mußten, und wunderten theils nachNorden, nach dem nahegelegenen Königreiche Navarra, theils nachdem Süden, um nach Afrika, Italien oder der Türkei überzusiedeln,größtentheils aber nach Portugal. Um die Menge nicht bei derWanderung traurigen Gedanken zu überlassen, welche den Einen undden Andern hätte geneigt machen können, den Entschluß zu ändern,zum Kreuze zu greifen, um im Lande bleiben zu können, ließen mancheRabbinen Frauen und Knaben singen, mit Pfeifen und Trommelnrauschende Musik machen, um der Menge auf kurze Zeit den nagendenSchmerz vergessen zu machen^). Spanien verlor damit den zwan-zigsten Theil seiner gewerbfleißigsten, betriebsamsten, gebildetsten Be-wohner, überhaupt seinen gesunden Mittelstand, diejenige Volksklasse,welche den Landesreichthum nicht blos schuf, sondern ihn auch wiedas Blut im Organismus in steter Bewegung hielt. Denn es gabunter den spanischen Juden nicht blos Kapitalisten, Kaufleute, Acker-bauer, Aerzte und Gelehrte, sondern auch Handwerker, Waffenschmiedeund Metallarbeiter aller Art und jedenfalls keine Müßiggänger, dieden ganzen Tag Siesta hielten. Die Juden hätten durch die balddarauf erfolgte Entdeckung Amerika's Spanien zum reichsten, blühendstenund dauerhaftesten Staat erhoben, der vermöge seiner Regierungs-einheit jedenfalls mit Italien hätte wetteifern können. Torquemadawollte es aber nicht; er zog es vor, die Spanier für ein blut-triefendes Götzenthum zu erziehen. Der Abzug der Juden ausSpanien machte sich bald auf eine empfindliche Weise für die Christenbemerkbar. Der schwungvolle Geist, die Rührigkeit und die blühendeCultur wanderten mit den Juden aus Spanien aus. Die kleinenStädte, denen die Anwesenheit der Juden einiges Leben gegebenhatte, entvölkerten sich rasch und sanken zu unbedeutenden Fleckenherab, verloren den Sinn für Selbstständigkeit und Freiheit undleisteten dem immer mehr sich zuspitzenden Despotismus der spanischenKönige und der blödsinnigen Glaubenswuth der Priester Vorschub stattWiderstand. Manche Städte wurden völlig verödet^). Die spanischenGranden beklagten sich nicht lange nach der Vertreibung der Juden,
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2 ) lllapla, lllstorla äs la sivillsaeioo Lspaoola bei ^inaäor III. 419.LI Mips raus tatal äs toäos kus la expulsioo äs los äuälos, xorgusooovlrlio so ässiertos sus oias pinAues älstrltos, äespoblaoäolos äs uns.olass äs siuäaäaoos, gus eootiäliuiao inas gus toäos los oti-os oo solo alos lotsrssss Aersralss äel estaäo, oias lamdiso ä los pssuliarss äs lasorooa.