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8 (1897) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 2. Hälfte
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Geschichte der Juden.

für seine treugebliebenen Glaubensgenossen nicht fern. Wie vieleDienste er während seiner Verwaltung diesen geleistet, hat die Er-innerung der Dankbaren wegen des später hereingebrochenen betäubendenUnglücks nicht bewahrt. Aber er war gewiß in Castilien wie inPortugal eine schützende Mauer für sie. Denn an erlogenen undaufreizenden Beschuldigungen haben es ihre erbitterten Feinde, dieDominikaner, nicht fehlen lassen. Bald hieß es, die Juden hättenin irgend einem Kirchspiel ein Kreuz geschmäht, bald, sie hätten einChristenkind geraubt und es gekreuzigt; in Valencia hätten sie es ebenfallsversucht, seien aber daran gehindert worden (14881490 *).

Inzwischen nahm der für die Mauren und Juden so unglücklichegranadische Krieg, der mit Unterbrechung noch sieben Jahre dauerte(14841491), seinen Fortgang, zu dem auch die Juden beisteuern mußten.Den Gemeinden wurde eine außerordentliche Kriegsabgabe lMkaräa,Fremdensteuer) aufgelegt, welche der königliche Fiskal Villaris mitäußerster Strenge eintrieb. Während die Juden gewissermaßen selbstHolzstücke zu ihrem eignen Scheiterhaufen herbeischaffen mußten, lachtedas Volk über einen zu ihrer Verspottung geschmiedeten Reim?).Im Staate Granada, der durch Hochmuth seinen Fall geradezuheraufbeschworen hat, lebten nicht wenig Juden, welche durch die Fluchtder Marranen aus Spanien vor dem Feuertode noch vermehrt wurden.Sie hatten zwar auch da keine beneidenswerthe Lage; denn derJudenhaß der Spanier hatte sich auch dahin verpflanzt; aber ihr Be-kenntnis; wurde wenigstens nicht angefochten und ihr Leben war nichtimmer gefährdet. Isaak Hamon war Leibarzt eines der letztengranadischen Könige und genoß hohe Gunst bei Hofe. Als einst eineZänkerei in den Straßen Granada's entstand, beschworen die Um-

Jnguisitorcn bei zwei Verfassern bestellt und Torquemada übergeben haben.Gerichtet ist cs gegen den Talmud und die Marranen. Ein interessanterPassus darin (x. 232) hat entschieden einen historischen Hintergrund: gnoäest eontra instigantss apuä ssrenissinaos reges, älesntesguoä ckuäasi non valent pro tsstibus (eontra Irsrsticos) guia obligantur interlieisnäurn istos ex praeespto legis st per eonseguens ex iniinieiainoventnr lestiüeanäuin sie. lieber die Grundtendenz dieser Schriftvcrgl. Revue ä. Rt. Jahrg. 1890.

Llorcnte, distoirs äs l'Inguisition I. p. 259.

?) äuäio äs longa uarw,

Raga la taräa a Villaris,

Raga la taräa a Villaris,cknäio cls longa nari?.

Es ist enthalten in Oiseurso sodre ei sslaäo eie äuäios von de Asso(im Werke ei kuero viez'o äs Oastilla) p. 152. Ferrcras, Geschichte vonSpanien VII. p. 119.