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Geschichte der Juden.
verkehrte. Bibago war eigentlich mehr Prediger als metaphysischerDenker, hinterließ daher nur Kanzelreden und verarbeitete lediglichvorhandene philosophische Ideen in Uebersetzungen und in einem
eigenen Werke (den Weg des Glaubens), das auch nur den Charaktervon Predigten hat. Er hatte schon mit dem festgewurzelten Vor-urtheil der öffentlichen Meinung zu kämpfen, daß jede wissenschaft-liche Forschung, die über den engen Kreis der Religion Hinaus-
streife, verdammenswerth sei und zur Ketzerei führet). Die meistenspanischen Juden waren bereits stolz auf die Unwissenheit und blindeGläubigkeit. Chabilio's Freund, Schem-Tob II. b. Joseph Jbn-Schem-Tob, Cohn des Religionsphilosophen (o. S. 163, 178) und Enkeldes wissensfeindlichen Eiferers (o. S. 97) in Segovia und Almazon(blühte um 1461 —1489 ^), hat sich zwar viel mit Philosophie be-
schäftigt, mehrere derartige Commentarien verfaßt, auch einen zuMaimuni's „Führer"; aber er war ebensowenig selbstständiger
Denker, sondern bewegte sich in allen Geleisen und gebrauchte abge-griffene Schulformeln. Schem-Tob b. Joseph war wie sein Vater
? 7112I^'2 ' 212 ' 227-2 >i>7- 28 -.,, 1-127- 2 , 2^22 18 12 . Das kann nur unter Juan II.von Aragonicn geschehen sein, der 1456—1479 regierte. Er war also nochin den fünfziger Jahren jung. Seine Predigtsammlung führt den Titel 2111221 - (Salonichi sine anno). Wolf, Lidliotlisea III. i,. 23 vermuthet, daßBibago der Verfasser der handschriftlichen Uai-alipomona medieu in der Sor-bonne sei. Vergl. 2-2122 B. XXI. ii. 82 und über Bibago's Schriften Monats-schrift Jahrg. 1883 p. 84 f., 125 f.
ff Bibago, Uersed Umunot Bl. 978: 22 ->- -,7-2p' 2-2-17- 7122 27-22 7-2,2
. . . 22-2 >21 122' 22' ,271 7121 22-211127- 2-22 212.--L- 27!I ,22'2 2'22 -2^21 L'1'27-22-1-2 17-2P- 11121 -2-17- '222 . nbll 7-b 7122^12 2-217- 2-X2 7--2 222 227- 21127-21 27-212
211221 b22>2 - 217 - 2-1-27-2 '2121. Interessant ist auch, was er das. Bl. 48(1bemerkt: 2-7-221 2-112 2-217- 2221 ^22 ;2 17-2« >2217-2 2'222 i 7 -r- 2 i 1227»' 2127- 27-1
2'22N 2-7-2^211 . . . 2-1'22 >2l2 27-21 11217- 2.1 >2 2222 221222 212 2-21 . 211112 21222121 2^22 w 2'7--I' . . . 2>>>2 2'217- 22 2121 . . . 212^22 22222 1p'2>>71 227- 212V2.2212-221 2,2-2X22 . . . 1222' 1p'2>>2 . . . 2121 7-2^2 7-^2 '2 ;22 2221 . >>2
2 ) Munk Mslangcs p. 509 theilt über Handschrift!. Werke desselben ausder Bibliothek des Oratoii-o mit: 1 ) 2-2-^222 2222 227-22; 2 ) eine Abhandlungüber die erste Materie und ihr Verhältniß zur Form, verfaßt 1461 ; 3 ) einenCommcntar über einen aristotelischen Thcil von der Seele >2222 22 217-2beendet in Almazon, Narelissdnvau — September 1478 ; 4 ) Commentarzu Aristoteles' Physik, beendet das. Uaroüesolnvaii — October 1480 . 5 ) DenCommentar zum üloi-s schrieb Schem-Tob II. 1488 : denn dieses Datumgicbt er zu I. 74 an. 6) Seine 211222 (sä. Venedig 1547 ) vollendete erNissan 1489 , wie zum Schlüsse angegeben ist. 7 ) de Rosst Oodox 457 ent-hält: 8elism Tod (b. dosexü) b. 8o8em D08 rosponsa ad sadem guao-sita (^.li Llmbilii i-b'22 p -F-). Bei den Bibliographen Wolf und de Rosstsind die Schriften dieses Schem-Tob b. Joseph II. mit denen seines Großvatersgleichen Namens zusammcngcworfen.