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8 (1897) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 2. Hälfte
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Geschichte der Juden.

lateinischen (Usnotillov) durch den letzten griechischen Kaiser, dieofficielle griechische Klerisei und den Papst Nikolaus V. vollzogen war.Der türkische Eroberer Mohammed II. hatte Sklaverei, Schändung,Tod und alle Schrecken und Qualen über Neu-Rom gebracht, aberihm noch nicht den geringsten Theil dessen vergolten, was es anAndern und an sich verbrochen hatte. Von dem ersten Gründer desbyzantinischen Reiches, Sonst antin, welcher der Kirche ein blut-beflecktes Schwert in die Hand gab, bis zum letzten Kaiser, demPaläologen Constantia Dragosses war die lange Reihe derHerrscher (mit Ausnahme des vom Christenthume abgefallenen Julian)mehr oder weniger von sich selbst vergötterndem Hochmuthe, vonTreulosigkeit und Verrath, von heuchlerischer Gesinnung, Verlogenheitund Verfolgungssucht beseelt. Und das Volk, sowie die Diener desStaates und der Kirche waren der Herrscher würdig. Von Kon-stantinopel ging, so wie die Knechtung der Geister, so auch die Ent-würdigung der Juden ans. Die Gleichberechtigung mit den übrigenStaatsbürgern, die sie bis dahin im römischen Reiche vollgültiggenossen, haben ihnen die christlichen Sultane des byzantinischenReiches genommen. Von ihnen entlehnten die germanischen, romani-schen und slavischen Völker und die Vertreter der Kirche den Grund-satz, daß die Juden zu einer Ausnahmestellung herabgewürdigt odergar vertilgt werden müßten. Nun lag Byzanz, die Schöpfung desersten christlichen Kaisers, zertrümmert. Wilde Barbaren gründetendarauf das neue türkische Reich; sie haben schwere Rache geübt.Jüdische und marranische Kriegskundige und Waffenschmiede, welche nachden Zwangstaufen Spanien verlassen und in der Türkei Zufluchtgefunden hatten, trugen zu Byzanz' Fall bei Z. Mohammed II., derEroberer von Constantinopel, richtete auch seinen Blick nach dem übrigenEuropa, nach den Ländern der lateinischen Kirche. Die ganze Christen-heit schwebte in großer Gefahr. Und doch konnten sich die christlichenHerrscher und Völker nicht zu einem kräftigen Kriege gegen die tür-kischen Eroberer ermannen. Die Verlogenheit und Verderbniß desPapstthums trugen jetzt bittere Früchte. Als der wortbrüchige PapstNikolaus V. die Christenheit zu einem allgemeinen Kreuzzuge gegen die

i) In der Schmähschrift gegen die Marionen unter dem TitelAlboraco"(o. S- 153) ist die merkwürdige Thatsache angeführt, daß Juden aus Spanienbei dem Kriege gegen Constantinopel Hilfe geleistet haben, (ksvns ässötnäss g. a. a. 0. p. 240): U alis sspsrisnya provaäa gus äs los gus^oran al Tnreo sl ano äs 1400 anos, ansl los gus gnsinaron (? gusäaron?)eoinins los gas ss rsseataron sn Valencia äs ^raZon lasi-on 1467, losgnelss^oran a )-näasalVnreo por äsrraurai la savAi's äs Obrlstauos.