Papst Martin V. und die Juden.
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Winkel als Papst geberdete, Schach bieten. Am meisten mochtenwohl aber die reichen Gaben, welche die jüdischen Abgeordneten ihmboten, dazu beigetragen haben, ihn milde zu stimmen. Denn obwohlMartin auf dem Concil zu Costnitz der ärmste Cardinal war unddeswegen vorgezogen wurde, so verschmähte er auf dem Petristuhldas Geld keinesweges. Man konnte von ihm ohne klingende MünzeNichts, mit solcher aber Alles erlangen. „Denn hier am (päpstlichen)Hofe alle Freundschaft endet, so sich der Pfennig wendet", bemerkteder Gesandte des deutschen Ordens H. Als der Kaiser Sigismundden deutschen und italienischen Juden außerordentliche Steuern auf-legte, entschuldigte er sich damit, daß die von Seiten des Papsteserneuerten Privilegien der Juden zu ihrem Schutze, die er durchgesetzthabe, nicht ohne Geld und Kosten erlangt werden konnten").
H Raumer, historisches Taschenbuch, Jahrg. 1883, S. 94.
2) Stobbe das. 37.
Graetz, Geschichte der Juden. VIII.
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