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8 (1897) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 2. Hälfte
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Die Juden von Portugal.

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boshaften Apostaten Josua Lorqui-Geronimo de Santa Fs nach demSturze seines Papstes geworden, ist nicht bekannt. Er erhielt imjüdischen Kreise den wohlverdienten Namender Lästerer" (NsZa-äsplri). Auch der von Judenfeinden umstrickte König Fernandovon Aragonien trat vom Schauplatz ab (1416). Darauf starb auchdie judenfeindliche Regentin Catalina von Castilien, das Werk-zeug zu Vicente's Judenverfolgung (1418), und endlich dieser selbst(1419), nachdem er noch den Schmerz erleben mußte, daß seineGeißelschwärmerei, die ihn zum Heiligen gestempelt hatte, vom Concilzu Costnitz verdammt, und er gezwungen wurde, seineweiße Bande"zu entlassen.

Indessen wenn auch die Träger der Judenverfolgung vomSchauplatz abgetreten waren, so blieben doch die von ihnen ge-schaffenen schlimmen Zustände. Die Ausschließungsgesetze in Ca-stilien und die Bulle des Papstes Benedictus waren noch in Kraft.Ferrer's Judenbekehrungen hatten den spanischen und selbst außer-spanischen Gemeinden tiefe Wunden geschlagen. Nur in Portugalhatte er keinen Anklang gefunden. Der portugiesische Herrscher DonJollo I. verfolgte andere Interessen als Judenbekehrungen. Er wardamals mit der ersten Eroberung an der gegenüberliegenden Spitzevon Afrika beschäftigt, welche den Grund zur Seeherrschaft derPortugiesen legen sollte. Als Vicente Ferrer sich vom König Jollodie Erlaubniß erbat, nach Portugal kommen zu dürfen, um auchdort die Kanzeln und Straßen von seinen düstern Predigten von derSündhaftigkeit der Welt und der Blindheit und Verstocktheit derJuden wiederhallen zu machen, ließ ihm der portugiesische Königsagen: Er möge kommen, aber mit einer Krone von glühendem Eisenauf der Stirne^). Portugal war das einzige Asyl für die Judenvor der Bekehrungswuth; dorthin flohen auch Viele aus Spanien,welche sich der Hetzjagd entziehen konnten. Doch erließ Don JoLo,

i) ein Notaricon seines Namens Nasstrs Osronimo äs (8t.)

schon in Lellsbet äslluäa x. 68 erwähnt.

") Ilsgus III. Ho. 21 1 . . asooastso passar s. d'ortuZal (Irsv Vrssnts)

. . 6 antss gns o tmsss, manäou piäir liesnoa. I'orsM Illi-s^ domOuarts . . . Ibs rsspooäeo, gas slls poäia sntrae, mas gus xrlmsiro lügavia äs manäar nna- sorros. äs Isi-ro aräsnäo ns. sabsyg. .... x. 65:mais ässtss (donvoi'tiäos por Viesnts) ss xassaeäo a tsrra äs Nouross ontros a I'ortuAal. Ans Ilsgus schöpfte diese Nachricht Joseph KohenLmsll ba-Lastm p. 71. Aber wenn das Factum wahr sein soll, so kannnicht der König Du arte mit Vicente Ferrer verhandelt haben; denn er kamerst 1433, lange nach Ferrer's Tod zur Regierung. Man müßte also DonJoäo cmcndircn.