Vicente Ferrer.
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gedanken hegte und predigte gegen alle solche, welche seine Verkehrt-heiten nicht theilten. Die Taube ist zur Giftschlange, das Lammzum reißenden Thiere geworden. Eine solche Fäulniß kann nicht inden Menschen, den Trägern der christlichen Religion, sie muß in derLehre selbst gesteckt haben.
Anstatt wie Wykliffe und andere Kirchenreformatoren seineStimme gegen die Gebrechen der kirchlichen Institutionen zu kehren,richtete der Büßermönch Ferrer seinen Bekehrungseifer besondersgegen Juden, Mohammedaner und Ketzer, die ihm als Leugner desChristenthums oder als Widersacher der päpstlichen Unfehlbarkeitgleich verhaßt waren. Mit Schrift H und Wort eröffnete er einenKreuzzug gegen die Juden. Zunächst galten seine heftigen Ausfälleden Neuchristen in Spanien, welche während des Gemetzels von 1391zur Kirche übergetreten waren, aber zum großen Theil dem Juden-thum nach wie vor warm anhingen. Theils aus Furcht, der schwerenStrafe der Apostasie zu verfallen und theils von den beredten undfeurigen Worten des Predigermönchs gewonnen, legten viel Marranenein reumüthiges Glaubensbekenntniß ab, und Ferrer betrachtetesolches als einen großen Sieg der Kirche, als einen Triumph fürdie Wahrheit des Christenthums. Dieser Erfolg ließ ihn hoffen,auch sämmtliche Juden bekehren zu können. Durch seine Gewaltüber das Volk, das ihn als einen Heiligen verehrte, wurde Ferrervon den Königen Spaniens gebraucht, wo es galt, Volksaufständewährend der Unruhen und Bürgerkriege unblutig zu beschwichtigen.Die Regentin von Castilien Donna Catalina lud einst den Geißler-anführer an den Hof ein, um dort zu predigen (December 1411). SeinePredigten machten wie immer einen tiefen und nachhaltigen Eindruck.Durch die rücksichtsvolle Behandlung von Seiten der castilianischenKönigsfamilie ermuthigt, erbat sich Ferrer die Befugnis;, in denSynagogen (und Moscheen) nicht nur predigen, sondern auch dieJuden zum Anhören seiner Kapuzinaden zwingen zu dürfen. Mitdem Kreuze in der Hand und einer Thora-Rolle im Arme, mit Gefolgevon Geißelbrüdern und Lanzenträgern, forderte er die Juden „mitfürchterlicher Stimme" auf, sich unter das Kreuz zu sammeln-).
Nach Antonio, Lidliotlmea dispames, vst. Isst. II. p. 136 war FerrerMitarbeiter an dem: traotatus uovus . . . eoutra perlrälam .Imlaeorumeclitus . . sussu Heusäieti . . per guatuor kamosos maZistros In
8aora Ideologin, guorum unus kuit krater Viuesntius Iksrrerius; üls. inder Vaticana.
2) Sehr anschaulich beschreibt es Samuel Ilsque (Oousalooöss III. dio. 22):s amuntivando um Aravcls vumsro cls Asute, sadio (Ikrs^ Viseuts) somella pellas eiäacle» com um erueikleo uns mauos s um Osker da.