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8 (1897) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 2. Hälfte
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Geschichte der Juden.

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noch nicht zufrieden, beschuldigte der Bischof von Segovia einigeJuden, sie hätten seinen Koch bestochen, für ihn Gift in die Speisenzu mischen, wofür die Angeklagten ebenfalls mit dem Tode büßenmußten. Eine Synagoge in Segovia wurde in dieser Zeit in eineKirche verwandelt.

Die trübe Zeit, welche eigentlich erst den vorausgeworfenenSchatten künftiger unglückseliger Ereignisse bildete, erzeugte diedüstere Erscheinung einer neuen messianischen Schwärmerei. Sieging wieder von Mystikern aus. Die Kabbala, welche durchden geschickten Kunstgriff, den Sohar als ein heiliges Grundbuch

K 67 und Samuel Usquc III. Nr. 23, wie am Rande angegeben ist Id. Id.Ans der letztem Sccundärgucllc hat sic Gcdalja Jbn-Jchja direkt oder indirektbezogen und die Neuern sämmtlich aus Sccundärqucllen. Der Erzählung beiAlfonso de Spina muß ein geschichtlicher Kern zu Grunde liegen, namentlichdas Factum von der Hinrichtung des Don Mclr, da der Vers, damals schongelebt hat und einen Gewährsmann angicbt. Es ist kein Grund, das Factumals unhistorisch zu erklären, etwa weil die jüdischen Quellen nichts darüberberichten. Joseph b. Zaddik aus Arcvalo, dessen -w, wx? Neubauer auseiner Hs. edirt hat (Vneoäota Oxouionsia p. 84 fg.) muß etwas davonerwähnt haben, seine chronologische Erzählung erscheint lückenhaft: >i'.n vwa

"7!2>n m eoe> i>i"U am i'UL pa m.n.

Daß Alguadez nicht als bezeichnet wird, spricht ebensowenig dagegen, daer doch nicht wegen seiner Standhaftigkeit in seiner religiösen Ucberzcugunghingcrichtet worden ist, wie etwa Simon Maimi, von dem gesagt wird:(am laaa? a-i-qm >a'a p>'aa? m.n. Die Identität des Hinge-

richteten Leibarztes Don Mayer mit dem Don Mclr Alguadez steht außerZweifel. Die denselben betreffenden Worte des Alfonso de Spina lauten:. . . Inter quos (aoensatos) luit unns gui ckiesbatnr II ou älaz^r, gutlusrat insckieus re^is Ilenriei .... Ilio tormeutis exxositus, non solurnsuprackieta (cts saeramento violato) euin aliis eoneessit, seck et ckselara-vit, yuock ipse oeeicksrat reKSin Ilsnrleuin, proptsr guocl wsmbratimäivisl sunt Ille et alii). Das Datum für dieses Factum bei demselben,nämlich 1456, ist sicherlich ein typographischer Fehler. Denn in diesem Jahrewaren die Regcntin und ihr Sohn Juan II. bereits aus dem Leben geschieden,und doch gicbt Alfonso d. S. selbst an: cs sei während der Kindheit desLetztem und der Anwesenheit der Regcntin geschehen. Das falsche Datum istauch bei Usquc übcrgegangen. Colmcnarcs hat dafür 1410 a. a. O- und aucham Schluß in der L^nopsis episeoporuin LeZovieusiuin p. 649; ckuan cks2apecka . . -luäaeos üuolraristieuin xansm lAnl trällere attentautssultiino traäillit suxlieio anno 1410. Es ist aber zweifelhaft, ob die Regcntinin diesem Jahre in Segovia rcsidirtc, da die spanischen Quellen angcben, siehabe sich seit 1409 in Valladolid aufgchaltcn. Ich weiß auch nicht, woherUsquc den Zug hat, die Unschuld des Don Mclr und der Hingerichteten seispäter an den Tag gekommen, vielleicht aus Efodi's Schrift s. Note 1. Modernespanische Historiker lls los liios (x. 79) und Lafucntc (VIII p. 74) halten dieVergiftung des Königs Heinrich für eine boshaft erfundene Anklage gegen die Juden.