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Geschichte der Juden.
liche castilianische Gemeinden *). Er war stets im Gefolge des Königs -).Sein Leibarzt von früher war Don Mose Zarzalwahrscheinlich ein Sohn des Don Abraham Zarzal, welcher am HofeDon Pedro's sehr viel galt (VII.? p. 390^), besang in volltönendenspanischen Versen die lang ersehnte Geburt des Thronerben fürCastilieu, entlehnte der neuhebräischen Poesie ihre Farbenpracht, umden neugeborenen Jnfanten zu verherrlichen und prophezeihte die Ver-enigung sämmtlicher Staaten der pyrenäischen Halbinsel in seinerHand. Die Windstille, welche zwischen zwei wüthenden Stürmenfür die spanischen Juden während der Regierung Don Heinrichs III.eintrat, begünstigte den Nachtrieb einiger literarischen Spätlinge, fastdie letzten von einiger Bedeutung. Epochemachend waren dieseLeistungen allerdings nicht; sie haben nur den Werth, daß sie alsFundort die Schätze aus günstigen Zeitlagen bewahrten und sie nichtin Vergessenheit geraten ließen. Profiat Duran — von dem mannicht weiß, wie es ihm möglich geworden, seine Taufe vergessen zumachen und sich in Spanien oder Perpignan zu behaupten — ProfiatDuran commentirte Maimuni's philosophisches Werk, auch Mehreresvon Jbn-Esra, verfaßte ein mathematisches und kalendarisches Werk(Ollssolisd-Dtoä) und stellte in einem Geschichtswerke die Verfol-gungen zusammen, welche sein Stamm seit der Zerstreuung erlitten.Seine beste Arbeit ist seine hebräische Grammatik (Naases Lkoä,verfaßt 1403 ^), worin er die Ergebnisse älterer Forscher zusammeu-faßte, ihre Jrrthümer berichtigte und sogar den Ansatz zur Lehreeiner hebräischen Syntax machte. Dabei beklagt er die unheilbareKrankheit der Zeit, daß das einseitige Talmudstudium und die Ver-kehrtheit der Kabbala die Bibelerklärung und die Erforschung der
*) Von diesem, dem Ucbcrsctzcr der aristotelischen Ethik aus dem Lateinischen,dcsscnBcinamc orthographirt wird bald: ir'nnMr-, bald v-iwi»-, auch i"2,:2x, berichtendie Historiographen .-u'2>2i7p 2,2^12 222 ^,2:2 222. Gewiß identisch mit diesen istder corrumpirte Name, den Bartolocci nach einem vatikanischen Codex anführt(VI. p. 239). X'2,2 12 '.2!72:2 1>2 2!!- 2>' e"2w2.>! .22217 12 (2M2 legsuäuiu) 2V2 '21I222NV 2,222 220 222 220,12222 12IV2 (N'22 leg.). Zacuto berichtet, er sei einJünger des Juda b. Ascher gewesen; dann müßte er sehr alt geworden sein,cs sei denn, daß unter Juda b. Ascher II. (v. S. 58) zu verstehen ist.
") Handschriftliche Einleitung zur Uebcrsetzung der Ethik . 2 , 21:2 220 ; vcrgl.Note 3, dessen Beziehung zu Benvcniste Jbn-Labi.
o) Laueiouer» des Alfonso de Baena: ests äemr tiso clon Glosse,curAinuo ciel lle/ lLnrigus guauäo naseio ei Itev uostrn ssnnr. DasGedicht bei .4,nuulor cls l. II. Hstaäio8 p. 419 ff.
Viuacioe.cl. I. R. llistoria II. 352.
0 ) Vcrgl. über seine Schriften Note 1.