Pablo de Santa-Maria.
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Glaubensbekenntnis; ab: Daß er Jesus als den von den Prophetenverheißenen Messias betrachte und verehre, und forderte ihn wahr-scheinlich auf, seinem Beispiele zu folgen. An einen andern Ober-rabbinen und Leibarzt des castilianischen Königs Don Heinrich III.,Don Me'ir Alguad es, einen philosophisch gebildeten Mann,richtete Paulus de Santa Maria eine hebräische Satpre in Prosaund Versen H, und machte sich darin über ein unschuldiges Fest derJuden lustig. Als gönnte er den Juden die geringe Heiterkeit nicht,der sie sich am Purimfeste hinzugeben pflegten, zog er bei dieser Ge-legenheit übertreibend über die Trunksucht der Juden los und hobdagegen seine Nüchternheit hervor. Paulus zeigte in dieser Satpreviel Gewandtheit in Behandlung der neuhebräischen Sprache, aberwenig Witz, so nah er auch bei diesem Stoffe liegt.
Als er am päpstlichen Hofe zu Avignon zu Ansehen gelangte,schwärzte er die Juden an, um, wenn möglich, neue Verfolgungengegen sie heraufzubeschwören. Er trieb es so auffallend, daß derCardinal von Pampeluna selbst und andere Geistliche ihm Schweigenauflegten. Freilich mußten die Juden sein Schweigen theuer erkaufen ^).Auch gegen den eifrigen Annehmer seiner Glaubensgenossen, gegenChasdal Crescas, schmiedete er Ränke ^). So weit ging die Juden-feindlichkeit dieses Apostaten, das; er dem König Don Heinrich III.rieth, nicht nur keinen Juden, sondern auch keinen Neuchristen zuirgend einem Amte zu befördern H. Wollte er dadurch jede Neben-
luerlieo äsl Ue/ I). Larlas III. etc. Der König schenkte ihm lebenslänglichdie Renten, Einnahmen und außerordentlichen Einkünfte von der GemeindeTudela, das. I. p. 31 . Daß I. Orabuena Lehrer des natürlichen SohnesKarls III. gewesen wäre, folgt aus der Urkunde das. II. p. 188 durchaus nicht.An diesen I. O- ist ein Sendschreiben des Don Bcnveniste b. Labi gerichtet ineinem Codex (Katalog der Wiener Bibliothek Nr. 108 ); vergl. Note 2 und 3 .
H Diese Purim-Satyre findet sich handschriftlich in mehreren Bibliothekenund hat die Ueberschrist: (?) v-iinb i'>-,2 (woi- ,2'nir) n2i ube- 2,in
'121 w'iiilm -null 21.11. Daß er sie als Convcrtit geschrieben, geht anseinigen Wendungen hervor: 02,10.112 nwin wxi un 1-22 um oviia ,>mi irmn
.' 1:1 U.12N lb"N
') Efodi's Satyre: 0'1I.1>1 bx (eibis) I2ii> neu PW2N2 2L'!2 iximr.i '->2 12121ib i'-n imiir" bx 121b als a'iia 221221 a:>i°22 laniipi pia.12 ir-1 i>ii
.(n'IIL 1211 Var.) 2'112 1"2 2.1,21
°) Vergl. Note 2 .
^) Garibay a. a. O.: L-ts uotakls psrlalln äon Lablo . . . con sersouverso, aeousejö ai lle^ clou Lurigus por vausas uotadles gue a ello1 s rlsvisrou uiover, guo a uluAuu llnclio, ui souvsrso, uo residlesssu ei ssivioio cig sua easa real, ui eu sl sousejo, ui eu la acluriurstraelouclel Mlriurouio real. Losa uotadls, gus eou ser clsllos . . lussss clsstopareesr soutra srr uaeiou.
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