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8 (1897) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 2. Hälfte
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Pablo de Saiita-Maria.

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irgend ein Amt zu erlangen, fing an, den Großen zu spielen, hieltsich einen Prachtwagen, ein lustiges Gespann und zahlreiche Diener-schaft^). Sein Ehrgeiz ging dahin, es zu einem jüdischen Almoxarifenoder zu einem noch höhern Amte zu bringen. Da ihn sein Geschäfttäglich mit Christen zusammenführte und in Religionsgespräche ver-wickelte, sah er sich in der Kirchenliteratur um, um mit seiner Ge-lehrsamkeit prunken zu können. Die blutigen Gemetzel von 1391raubten ihm jede Aussicht, es als Jude zu einer hohen Stellungbringen zu können, und er entschloß sich kurz, sich im vierzigstenLebensjahre taufen zu lassen. Die hohen Stufen der Kirchen- und

Staatsämter, die er später erklomm, mögen ihm dabei verlockend vor-geschwebt haben. Um seinen Uebertritt ausnutzen zu können, verbreiteteder Neuchrist Paulus de Santa Maria: Er habe sich freiwillig zumChristenthum bekehrt, die theologischen Schriften des ScholastikersThomas von Aguino hätten sein Inneres ergriffen. Die Judenzweifelten aber an seiner Gläubigkeit und schrieben, sie, die ihn gutkannten, diesen Schritt seinem Ehrgeiz und seiner Ruhmsucht zu 2).Seine Familie, Frau und Söhne, sagten sich anfangs von ihm los,als er seinen Glauben wechselte.

Um als Bürgerlicher ein hohes Amt zu erreichen, gab es damalsnur einen Weg, nämlich, sich dem geistlichen Stande zu widmen.Salomo-Paulus wußte das und schlug ihn auch ein. Er begab sichnach Paris und verlegte sich an der dortigen Universität auf dasStudium der Theologie. Seine Kenntnis) des Hebräischen gab ihmVorsprung und Gelegenheit zur Auszeichnung. Es dauerte nicht

*) Josua Allorqui, Sendschreiben an Paulus: 22 x 2 poxub in ibm ivn

'2 WLM :2ini 1'22 112N ^1121 1IN121 2'2l' 2'22N1 2'2121 .12212 l'vxi 1121211^221 211' >2 . . . 2>xiixi 112x2 121 121 '2 1121121 1111211 lin >22x bx '12^21

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2) Efodi deutet cs in seiner antichristlichstcn Satprc an und Joseph Jbn-Schcm-Tob sagt es deutlich im Commentar dazu: ni (nbw) 1121212 121b 12111121 I2>xi 1122b 111 IN I'ii.11 112N1 1NI2 Ü2 V2N2 1>1. Selbst Christen habenan der aufrichtigen Gläubigkeit Paulus' und seiner Söhne gczwcifelt, undselbst ihre von Orthodoxie strotzenden Schriften konnten diese Zweifel nichtzerstreuen. Perez de Guzmann bemerkt zum Schlüsse der Oroulca äs äuau II.p. 896: z' su ssts lu^ar eoräö äs suAsrlr alAuuas ranonss contra laoplulou äs aljxuuos, gus sin äiscrsciou s älksrsucla absoluta s suslta-insuts couäsuau s alsau eu Arau sstrsmo s-äa uaclou äs los Obristlauosuusvos eu uostro tlswxo couvsrtläos, s atlrwauäo, non ssr Obristlauos,ul Ins bueua s util sn couvsrsiou .... bl . . alAuuos älcsu gus sllosII. Oablo s su blso l). rllouso) bacsu sstas obras (äs Arau utllläaäa uusstra) p 0 r tsw 0 r äs los IIs ^ ss s äs los 1^ srlaä 0 s, 6 p 0 r ssrwas Araciosos su los o^os äs los prluclpss . . . ^ valsr wascou sllos.

Graetz, Geschichte der Juden. VIII.

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