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8 (1897) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 2. Hälfte
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Melr Halevr aus Wien.

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dige gegeben hat, so wirkte die öffentliche Meinung dem Mißbrauchdieser Freiheit entgegen. Denn ein Unberufener, der sich die Nabbi-natsmürde angemaßt hätte, wäre dem Gespöite und der Verachtungvon nah und fern verfallen. In der Zeit nach dem schwarzen Todedagegen war beim Mangel an Talmudkundigen diese öffentlicheUeberwachung nicht mehr vorhanden. Die Anordnung des Me'ir vonWien, daß jeder Rabbiner erst dazu ordinirt werden, sich die Würde(Llorsnu) erwerben müsse, sonst aber namentlich mit Eheverhält-nissen, Trauungen und Scheidungen sich nicht befassen dürfe, gingdemnach aus einem Zeitbedürfnisse hervor und war keine Anmaßungvon Seiten des Urhebers. Die Geistlosigkeit auch der angesehenstendeutschen Rabbinen in jener Zeit zeigt sich auch darin, daß nichtEiner von ihnen irgend ein bedeutendes talmudisches Schriftwerkhinterlassen hat, das; sie vielmehr sämmtlich einen Weg einschlugen,der so recht geeignet ist, Stumpfsinn zu erzeugen. Meir Halevi'sZeitgenossen Abraham Klausner^), ebenfalls in Wien, undSchalom aus Oesterreich, Rabbiner in Wiener-Neustadt (ver ausübertriebener Scrupulosität den Wohnort seiner Vorfahren nichtverlassen mochte), verlegten sich lediglich darauf, die Bräucheder Gemeinden (iUinllaAiw), denen früher nur eine geringe Auf-

*) Die 2x:i>,2,2 2222.x '1,12 2o>2' 22:2 oder 2:1-,2,2 2222X ' 1.12 >12:2

sind edirt. Eisak Tyrnau, Vers, der 2 - 22:2 (öfter edirt) bemerkt in der Einl.

dazu: .... 22,21 212X 'L2X 12SX1 . . . 2'22.2 21:1x2 2-222 -2-2221 2'12,2.2 12 x 22 : ;x>

2.2:2 22-2X 2'xi,'2 2'2':.x ': IX '2 P22 X22: x^2> 222,2 IX 2,2" -2'X2L' 2x "''222X22'

'2221 21^2' "222 2>°12,222 2-2222 P2 -222: '2'2 x:2'2 ,2I"X 2","^2 -2:xi .... 12>xP222>'2, ,22X22X»22' L'222 ,:-2,222 22.2N2 222.22, . . . 2 x: I' 12,2 2222X. Der Her-ausgeber der Llivbags Nubaril, Namens Salomo Stciuward, bemerkt inder Einl. dazu: er habe auch die Minhag-Angaben des Schalom von Ocstreichund des Abraham Klausner eingerciht ""i22"..x2 2,22- '2.2 '222 0,21,22 .2222 -2221.2

2 ,xi .... 1 ' 22 X 22 'x ,22:2 212 , (" 2 . 22 ) 220 2 , 2 ','' '222 22 - , 222'2 122 2'2 XI 21 . . .,2,22 t-121 2'2 X1.21 2,!,^-,2 22-2X '22 -2212 2121,22 2"2 '22012. Die ZeitgcNvsseN-fchaft des Meie von Wien und des Abraham Klausner gicbt eine Notiz desJakob Weil (Rssp. blo. 151 auch in Usspp. von Jsserlein Uo. 125): 2 .2 x:-,2(2N.>! 1212) 2:,'!i>,2 2222N '222, >,t>2 2'N2 '222. Schalom aus Wien gehört der-selben Zeit, da sein Jünger Eisak Tyrnau zugleich Jünger des Abr. Klausnerwar. Eisak Tyrnau muß noch vor der umfangreichen Judenverfolgung inOcstreich, vor 1421, gestorben sein, da er den Bestand der österr. Gemeindevoraussetzt. Falsch ist daher bei Wolf I. I^o. 214: daß Eisak T. 1470 geblüht.Es folgt auch daraus, daß Maharil, Eis. Tyrnau's College, 1427 starb undmehr als 30 Jahre Rabbiner war. Daß Schalom in Schweidnitz war, be-zeugt Maharil (Hilobot 8abl,g.t): 2x2 p-:i'ii2'2 2-.22'2 . . . 2122» '2.2 22X222-2 ',2X2 2222 222-2 ,:,22-. Rabbiner war er aber in W.-Ncustadt, woher auchseine Eltern stammten: ,'in:x 21,222 oix 212' 221x2 2,22» '2.22 22X : 2-2.12 >21,22.222"': 2-x2 2'2>'2 222 '2.2.x -2,22x1 222 21 -2li- 2'222 21222