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aus, so daß in der Regel die Epidemie nach einem Sommererlischt und erst ein neuer Import sie wieder anfacht.
Noch merkwürdiger in Bezug auf die Entwickelung ist einl bis 2 nun lang werdender Fadenwnrm (Rlmbckoneum 8tron-Mioiükch, der eine schwere, ruhrähnliche Krankheit hervorrnft.Man hat diesen Wurm 1876 zuerst bei französischen Soldatenbeobachtet, welche krank von der cvchinchinesischen Expeditionzurückgekommen waren; später ist er auch bei den Arbeitern desGotthardtmmels und in Norditalien aufgefunden worden. Einnach Deutschland eingeschleppter Fall — es handelte sich umeinen Mann, der viele Feldzüge in Mexiko und Atschin mitge-macht hatte — gab Leuckart Gelegenheit, die Entwickelung desWurmes klar zu stellen. Es sind die gleichen Verhältnisse wiesie derselbe Autor schon früher bei einem recht häufigen Parasitenin der Lunge unserer Frösche nachgewiesen hatte. Hiernach lebendie Jungen der parasitischen Form nicht nur eine Zeitlangfrei, wie die von ^nexiostama, sondern während ihres ganzenLebens, schmarotzen also überhaupt nicht. Doch nicht nur inder Lebensweise unterscheidet sich diese Generation von ihrenEltern, sondern auch in der Größe und im Bau! Erst wiederdie Jungen der freilebenden Generation, also die Enkelgenerationder ursprünglichen, von der wir ausgingen, lebt wieder parasitischund gleicht ihren Großeltern, nicht aber ihren Eltern. Zwischendie parasitischen Generationen schieben sich ganz regelmäßig imFreien sich entwickelnde Zwischengenerationen ein, deren Jungeihren Weg in den Menschen finden.
Mit dem Angeführten haben wir das Wesentlichste erschöpft;zwar bleiben eine Reihe von Fadenwürmern ganz unerwähnt,doch handelt es sich da um seltene Jrrgäste oder tropische Arten,deren Herkunft noch unbekannt ist. Auch von den beiden ein-zigen Vertretern, welche aus der Gruppe der Kratzer beimMenschen Vorkommen, ist die eine Art nur ein einziges Mal,
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