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einzusaugen. Da er gewöhnlich in größeren Mengen denDarm des Menschen bewohnt, so ist es verständlich, daßdie fortwährenden kleinen Blutentziehungen zu einer sich immermehr steigernden Blutleere mit allen ihren Folgeerscheinungenführen. Längere Zeit kannte man das LneMstoma. nur ausItalien, Aegypten, Abessinien, beobachtete dasselbe auch in Ost-indien, Japan und Zentralamerika — also in Ländern mit warmemund tropischem Klima, doch ist es höchst wahrscheinlich immerdurch italienische Arbeiter verschleppt worden und auch nach Nordengedrungen; entsprechende Funde liegen aus der Schweiz, Oester-reich-Ungarn, Bonn, Aachen, Köln und Leipzig, selbst aus Lüttichvor. Am meisten machte dieser Parasit von sich reden zur Zeitdes Baues des Gokthardtunnels, da die dort beschäftigten Ar-beiter in großer Zahl an der Wurmchlorose erkrankten.
Wie man durch zahlreiche Beobachtungen weiß, gelangendie Eier des ^.nezllostoma auf dem gewöhnlichen Wege nachaußen und entwickeln — aber nur bei höherer Temperatur, wiesie bei uns nur im Sommer resp. in Tunnels und Grubenwerkenherrscht — sehr bald eine Larve, welche die Eischale verläßt undWochen- und monatelang in verunreinigtem Wasser, in Lachenund Schlamm leben kann, wobei sie allmählich bis Vs Milli-meter lang wird. Es ist begreiflich, daß diese kleinen Thierchenbei den Verhältnissen, wie sie in Ziegeleien, Gruben undTunnels herrschen, bei der schmutzigen Enge, in der gearbeitet,geschlafen und gegessen wird, nur allzuleicht in den Menschendurch verunreinigte Finger und Gerüthe, Speise und Getränkeingeführt werden. Peinlichste Sauberkeit würde die Gefahrbedeutend einschränken, ist jedoch nach der Natur der Sachekaum zu erzielen; ebenso wichtig und wirksam sind natürlichauch alle Maßnahmen, welche auf eine Beschränkung der Ver-breitung und Zerstreuung der Eier des abzielen.
Zum Glück halten die Eier und Larven unseren Winter nicht
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