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werden durch Nahrungsmittel in den Menscheü importirt; mandenke z. B. daran, wie viele Kinder (auch Erwachsene) Beerenund anderes Obst genießen, ohne dasselbe gehörig zu reinigen,wie oft Mohrrüben, Radieschen, Schoten rc. in ganz rohemund ungenügend gereinigtem Zustande verzehrt werden. Beidem Madenwurm liegen die Verhältnisse insofern anders, alshier die Eier bereits einen entwickelten Embryo besitzen undunter Kindern gewissermaßen von Hand zu Hand gehen resp.durch die Benutzung der gleichen Waschgeschirre, Handtücher unddergl. von einer infizirten Person auf andere, noch gesunde über-tragen werden. Auch infiziren sich die Besitzer des Maden-wurmes, der nur im Dickdarm lebt und wegen seiner abend-lichen Wanderungen aus dem Darme heraus den kleinenPatienten recht arge Beschwerden verursacht, immer wieder selbst.
Bei anderen Arten, die wie die eben angeführten einesZwischenwirthes entbehren, schlüpfendie Jungen aber bereits im Freienaus den Eiern; man trifft sie infeuchter Erde, in Wasser, zwischen ma-cerirenden Stoffen u. dgl. Hier gerirensie sich wie freilebende Arten, denen sieauch zum Verwechseln ähneln; sie nehmenNahrung auf, wachsen, häuten sich undwarten nun ab, bis sie mit dem Wasser oder mit Pflanzenrc. in den Darm ihnen zusagender Thiere gelangen, wo sie sichansiedeln. Zu dieser Gruppe gehört ein Fadenwurm von zwarnur Ibis 1,8 ein Länge, ist aber einer der schlimmsten Feindedes Menschen. Er führt in der Wissenschaft den Namen ^ne^-lostoinu cknockonulo und besitzt eine mit starken Zähnen bewaff-nete Mundhöhle (Fig.10), die es ihm ermöglicht, die Schleimhautdes Darmes, in dem er lebt, zu verletzen und die dicht unter demEpithel liegenden Blutgefäße zu eröffnen, um den Inhalt derselben
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Fig. 10. Mundhöhle von^uvvlostcrms. äuoöonals.(Vergrößert.)