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Diese Erscheinung hängt zusammen mit der verschiedenen Weiteder feinsten Blutgefäße in der Haut während des Wachens resp.Schlafens; im Schlafe nämlich erweitern sich die Gefäße, imWachen verengern sie sich derart, daß die kleinen Filarien nichtmehr in die oberflächlich gelegenen Gefäße, aus denen mangewöhnlich die Blutproben entnimmt, hineingelangen, sondernin den tieferen verharren. Läßt man einen Patienten, der Blut-filarien besitzt, am Tage schlafen und nachts wachen, so drehtsich der Cyklus um. Unter normalen Verhältnissen fällt nundas Auftreten der Filarien im oberflächlich in der Haut krei-senden Blute zusammen mit der Schwärmzeit der Mos-kitos. Diese sind es, welche nach den Beobachtungenvon Manson dafür sorgen, daß die Blntfilarien ihren Wirthverlassen; mit dem Blute nehmen nämlich die Moskitos auchdie Filarien in ihren Darm auf. Hier bleiben sie jedoch nicht,sondern durchbohrenden Darm ihrer neuen Wirthe, gelangen indie Leibeshöhle dieser, um daselbst Umformungen zu erfahren, abernicht reif zu werden. Man vermnthet nun, daß die so umge-wandelten kleinen Larven auf irgend eine Weise ins Wasser(die Mücken legen ihre Eier ins Wasser und sterben vielfachdabei ab) und von da mit einem Trunk in den Menschen ge-langen. In beiden angeführten Fällen fehlt also noch einGlied, um die Kette der Entwickelung zu schließen.
Bei anderen Arten aber, die wie die eben geschildertenlebende Brut an ihrem Wohnsitz absetzen, gelangen die Jungennicht nach außen, sondern verhalten sich grade so, als ob sie indas betreffende Thier durch den Mund eingeführt worden wären,d. h. sie begeben sich gleich nach ihrer Geburt auf die Wanderung.Es ist dies z. B. der Fall bei der allbekannten und mit Recht ge-fürchteten Trichine; im reifen Zustande leben diese Thiere imDarm verschiedener Säuger, der Ratte, des Schweines, Kaninchensu. s. w., auch des Menschen. Der Besitz selbst zahlreicher
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