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Darmtrichinen bringt auch dem Menschen nur geringfügige odergar keine Beschwerden; erst wenn die Brut abgesetzt worden istund die zahlreichen Jungen die Darmwand durchdringen, umaktiv im Körper weiter zu wandern, beginnen oft hochgradigeStörungen sowohl in den Darmfunktionen als auch im Allge-meinbefinden, Störungen, die sich steigern und ändern, wenn diewandernden Jungen der Trichinen endlich in die Muskulatureindringen und sich dort nach Verödung zahlreicher Muskelfasernschließlich einkapseln. In der Eigenthümlichkeit, daß die jungenTrichinen überhaupt nicht ins Freie gelangen, wie die Brutanderer Helminthen, sondern in demselben Wirthe, der ihreEltern beherbergt, längere Zeit wandern und erst dann zur Ruhekommen, liegt die Gefahr für den Menschen. Bei der Trichinebraucht sich wenigstens der Entwickelungschklus nicht über zweiverschiedene Thierarten zu erstrecken, sondern kann sich auf zweiIndividuen derselben Art beschränken, wie dies bei den Trichinender Ratten der Fall ist. Bekanntlich führen die Ratten unter-einander einen sehr wilden Kampf ums Dasein und verschonenihre schwächeren Artgenossen durchaus nicht; wenn nun einetrichinöse Ratte von anderen gefressen wird, so werden die beidieser Gelegenheit in den Darm eingeführten Muskeltrichinender gefressenen Ratte frei, erlangen im Darm in wenigen Tagenvolle Reife und setzen ihre Brut ab. Hier wird also zwar derWirth, aber nicht die Art gewechselt, doch geschieht auch letzteres,wenn z. B. trichinöse Ratten von Schweinen verzehrt werden,wozu in ungenügend verschlossenen und nicht gemauertenStallungen stets Gelegenheit gegeben ist. Dann werden dieSchweine trichinös und durch Genuß des Fleisches solcher endlichauch Menschen. Gelegentlich kommt auch die Übertragung derTrichinose von Schwein zu Schwein vor, wenn letztere, wie diesmitunter in großen Schlächtereien geschieht, mit den Abfällengeschlachteter Schweine gefüttert werden. Von Mensch zu Mensch
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