dise obgeschribne Gesölz und Gebott alle also fürbas halten undvolfueren, und auch das fürbas yederman in seinem Ainbt gebiettmeniglich, sy sein geistlich oder weltlich, edel oder unedl, Burgerreich und arme, von unserentwegen zu halten und vollfueren beyunsern Hulden und bey der Penn als vorgeschriben steet. Unddas dise vorgeschribne Gesätz und Gebott also stät bleiben ge-halten, und volfüert werden, des haben wir unsern Insigel ge-lienekht an disen Brief, der geben ist an Meran nach Gottes Ge-burde drey zehenhundert Jar und in dem zway und fünfzigistdar am Montag (292) nach St. Erhardtstag, da entgegen gewösenseiudt der vorgenant Bischofl: von Augspurg, der von Bering,Tuembbrobst und Phleger des Gottshaus zu Brixen, die vestenManne Hainrieh von Anneberg, Ott von Aur, und Perchter derEbner, und ander erbehr Leuth in dem Lande, als vorgeschriebensteet.
II.
(J^Seilegutig eines Streites jmi)cljen 216t ('ftonrctb) butt StamS uubaubern § errat mit ber ©emeinbe gliefj.
SDie Urtuube ftammt anS bem 2lrcf)ibe ber (Sifter^ienfeE = Sl&teiStamS, ber SSegräbniSftiitte ber tirofifcf»en dürften; 1369, sept. 16.
Ich Gärige von Schrouenstain vnd ich, Vlrioh der Nanitschler,vnd ich Wernher der nimmeruol, und ich Thoman der Chirch-mayr, vnd ich Vle ueber rein, alle von flies *), vnd darnach wirdiu gemaine, reiche und arme, als wir in der pharre ze flies ge-sezzen sein, vrchunden vnd pechennen mit disem offen prief vnuer-schidenleich fuer uns vnd fuer all vnser erben vnd nachchomendaz wir des stoezes vnd der Ansprach, diu die erbern vnd gaist-
leichen herren, der abt vnd der Conuent des chloesters ze sandJohannes ze Stams, vnd her Ruprecht der Charlinger vnd herHainreich vnd her Hanns die Aewster, mit vns gehabt habent
‘) ©emeiitbe Oberhalb Saubcct auf bem Mittelgebirge.