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Das grosse Sterben in Deutschland in den Jahren 1348 - 1351 und die folgenden Pestepidemien bis zum Schlusse des 14. Jahrhunderts
Entstehung
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aucfj bie überlieferten Sftadjridjteu tjinfidjtlid) ber galjlen ä u ben Un*möglidjfeiteu gehören (tüglid) 480 720, einmal 960, au einemSage gar 1200 ßeidjen; angeblidj mürben in jebe ber 6 großen tiorber ©taöt tjergeftedten Gruben 40000 Sobte gelegt 1 ). Siele Rauferftarbeu ganj aus, unb manches ®ut mar opne Gerben, meit niemanb bamar,der sich sein underwünd, wann alle lewt sprochen, sy hietengar genueg, solten sy nur leben. äftöndje unb ÜRonnen ftarbeuin großer ä u @t. ©tepfjan allein 54 ©eiftlicfje 2 ).

Sie Svibext, bie fdfon bamalS in äöien fo ^aljlreid) maren, mieitt feiner aubern betttfdjeu ©tabt, ftarbeu in folget üDtenge, baff fiejur (Srmeiterung iljt'eS griebfjofeS jmei anftoffenbe Käufer fanfeumufften 3 ). Sn ber ©djmcij litt befouberS baS ©otteStjauS SiffentiSnnb beffen Umgebung ftarf unter ber ©eudje; bas Slofter tierlor mit21uSuaf)me bes SlbteS unb jmeier (Sonbentnalen alle feine DJiitglieber 4 ).©epr ftarfe Serlufte erlitt im Satire 1349 baS UntermattiS. Sn9Kontt)et) ftarbeu 85, in bem eine ©tnnbe batiott entfernten SroiS=torrenS 141, in Sf)oej unb Ontre^Sieje 95, in ßolombet)= s Dhtra^ 45f>auSf)altungen ans; ©t. Sßaurice ftarb bis auf 23 §auSl)nltuugenauS 5 ). Sur fdjabc, baff uns gnrrer nid)t bie $af)l ber üorljanbeneiigeuerljerbe jener geit überhaupt mitttjeitt, ba mir fonft einen feljvfixeren ÜSaffftab für ben Serluft fjätten. SaS Slofter fßfäferS oev»lor an 2000 üon feinen §interfaffen 6 ). Sie Mngenbergerdjronif

') ®iefe Stugabe ber beutfdjen SBienercfironi! beruht auf einer Skrattgemeinerung ber ait einem ®age angeblich geftorbenen (1200) Verfemen, gür biebort angegebene Sauer ber beuche boit etma runb 200 Sagen mürbe bub240000 Sobte ergeben, mithin, fo rechnete ber bieKeidjt nid)t gattj gleid^äcittpi©hronift, für jebe örube 40000. SBieit hatte aber bamalb öietteidjt nur beaoicrteit Stjeü obiger Summe in feinen 9Jiaucru. Qm Qaf)i'e 1483 fdjcilte maubie S3eüöl!eruitg auf 50000 Stopfe, 1679 erft auf 60000 (cf. SReriait, Topo-graphia provinciarum Austriacarum, grauffurt a. 91t. 1679, pg. 22, b.) QmQahre 1566 hatte bie Stabt erft 1035 Jpäufer (nadj (Sameftita, aubführlidieBeiträge jur ©efd)td)te ber Stabt SBien im 16. Qahrfiunberti.

2 ) ®eutfdje äBienerdjronif tpej 1, 970, 71.

3 ) «Pfeifer 112.

4 ) 91tohr 2, 9tr. 116. ®er SJertuft für Gsngelberg mürbe fdjoit früher

im lepte angeführt.

s ) gurrer 130. 6 ) Uoreiij 14.