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Das grosse Sterben in Deutschland in den Jahren 1348 - 1351 und die folgenden Pestepidemien bis zum Schlusse des 14. Jahrhunderts
Entstehung
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mortalega grande, mortalitä grande; in Stußlanb mürbe fie fcfjiuar^evJob ober fdjwarje Äranfpeit, in $)änemarf sorte dod, in Schwebendiger döden (großer Stob), in SXioriuegen störe manedod (großemSeutfterben), in ßiuulauö iso rutto (große fßeft) genannt. 1 ) gürjDeutf<f)Ianb, öefterreieß unb Dberitalieu tonnte id) feine Quelle aus*finbig machen, welche üon einem feßtoar^en Slobe fprießt, wie .ßederbehauptet. 2 )

933oßt aber fenne icf) eine lange Steiße oon foldfen, welche bieStnffcßriftgroßes Sterben" für ®eutfd)lanb wenigftene rechtfertigen,ßum öeweife bafiir (abe ich folgenbe feineswegS oollftänbige ßu»fammenftellung gemacht. Sei 61 ofener trägt ber betreffenbe Ülb?feßnitt bie Sluffdßrift: das grosse sterbote 3 ), Die Älingenberger6f)vonif fchreibt: Desselben jars was der gross tod in allenlanden 4 ), bie Simburger 6Ijronif enthält bie ©teile: Das istgenant das Grosse sterben 5 ); unb in ber äliagb e bürg er ©d)öp*pend)rottif finbet fich ber iflafjus: In dissem sulven jare erhofsik ein grot steibent 6 ). 6ine 6onftan^er 6hrouif fagt, baßgar ein grosser tod ze Costentz mar 7 ), unb nach ber fleinenÄlofterneuburger 6hrouif hueb sich an ein grosser sterben 8 ). Sneiner £iroler Utfunbe wirb uitfere fßeftgemaines leutsterben ge«nannt 9 ) unb in einer aubern STiroler Urfunbe heißt fie gerabe^u bersterben 10 !. ©oSwin non DJtarienberg führt in feiner6hronif an, baß fein 33ruber geftorben feitempore magne pesti-lencie u ), alsgemeiner tod figuriert bie ©endje in einem @e=bidjt einridß beS Xeidßnerö 12 ), unb nach SDtegenberg tarnber größt fterben" 13 ). Sn allen mir befannt geworbenen iEejtenbeS ©eißlerliebeS feßrt als DJlotio ber SJußübnngeu ber SafeWieber:Dass Gott das grosse Sterben wende, unb inSuftingerSSBernerchronif ift ebenfalls bie Siebe oon bemgroßen tobe" 14 ),©erhärt SißneSberdh nennt biefe ?ßeftgrote doot 15 ) unb in einem

*) jgeefer 23, oota 1, öaefer 3, 104 ®od) mögen mobl nicht alle biefe

tbeäcicbnungen gleichseitig fein. *) pg. 23. 3 ) ®. ©t- Eb- 8, 120. *) pernte

oon ©argan§ 62. 4 ) Söffet 16. e ) ®. ©t- Eb- 7, 218. 7 ) 30ione 1, 315.

8 ) Srdjiu 7, 233. »j ©innacber 5, 284. ,0 ) Beilage 2.) T. ß. 2, 22-

1J ) Beilage 3. 13 ) 'Pfeiffer 109. H ) ©tuber 112. I5 ) Sappenberg 95.