2
9iid)t uiel tröftticfjer fcEjaute es im Qften auS, beim bort lagen fichüRongolen, ißolen unb diuffen fortmährenb in ben paaren, unb imSRorboften tjatte ber ®eutfchorben einen ferneren Staub gegen bieSitfjauer. Scfimebeu tjatte fein Uebergeroidjt gegen ®änemarf in be»benflidfer SBeife geltenb gemalt, unb nur bie beutfche §anfa ftetjtin fräftiger 23lüte ba. Sn ®eutfd)lanb mürbe Submig bem Saieruftarl IV. oon äSüljmen als ©egenfönig gegenübergeftellt, unb faurnmar Submig geftorbeu, als bie bairifd)e ißartei alle §ebel in 93e=megung feßte, um $arl ben ®f)ron ftreitig ju machen. SBirflicf)mürbe gu einer $eit, in welcher fdjon bie fchredlicfje Sranfl)eit ein»jelne beutfdje ißroöinjen ocrfjeerte, ©raf ©üntfjer oon ©djmarjburgjum Könige gemä£)lt, aber halb non einer ßranffjeit batjin gerafft.Se£t erft gelang eS ft'arl, fid; in feiner Stellung jn befeftigen. ®iefeohnehin nicf)t erfreulicfjen ^uftänbe geftalten fidf uod) trauriger megeneiner aus Fanatismus unb gemeiner §abfucf)t heroorgerufenen fd^au»beroollen SubenOerfolgung unb einer braftifdjei? iöußfaljvt; bajn ge=feilte fid) iiberbieS ber unermeßliche Summer über baS barauf fol»genbe beifpiellofe Sterben.
Für ben einer -äJionographie mill eS bem SSerfaffer uidjtüberflüffig erfdjeinen, in möglichfter Stürze auf bie ^auptquetlen unbbie Siteratur über unfere Sßeft einen $ö(id ju merfen. 211S Ipaupt»quellen gelten i£)m fold)e SBeridjte, meldje bie Ärauffjeit fammt ihren©rfcheinungen genauer unS oor Slugen führen, maS natürlich faftauSfdjließlidj nur oon Siebten gefdjal). ®al)er finb eS auch Slergtegemefeu, melche biefeS ®hema juerft behanbelt haben, bis enblichueueftenS ein güftoriler fid) ber ®arftellung biefer Seudje unterzog.Für baS ©ebiet, baS mir uns als ©renje geftedt haben, finben fidE)unfcreS äöiffeuS feine ärztlichen Quellen, fo baß man uotI)menbiger=meife auf bie anberer Sauber großen 2öert legen muß. Sn erfterSiitie finb als ^auptquellen ju ermähnen:
1. ®er ^Bericht beS Guy de Chauliac, ber, ein pflidjtge»treuer Slrjt, jmeimal bie ißeft in Sloigtton erlebte. 1 )
’) gdr. ap. §äjet 3, 176 sqq.