ter dem Gewühle, am Arm des galanten Grafen,und (denn ihr Herz war fern von hier) lächeltematt erschöpft bei seinen Bemühungen sie zu un-terhalten. Selbst in der Unähnlichkeit des Paareslag etwas Interessantes; so gar rührend erschiendie Schönheit des jugendlichen Mädchens mit denzartgefärbten Wangen, mädchenhaften Formen,gesenktem Augenlied, und ruhiger Natürlichkeitdes Wesens, im Vergleich mit der weltmännischenHaltung und erkünstelten Liebenswürdigkeit ihresBegleiters.
Nach einiger Zeit, als sie sich in einem Theileder Anlagen befanden, trat Maulevcrer, der be-merkte daß Niemand in der Nähe scp, in eineschmucklose Hütte und so bezaubert war er in die-sem Augenblick von der Schönheit seines Gatesund so paffend schien ihm die Gelegenheit zu ei-ner Eröffnung, daß er nur mit Mühe das Ge-ständniß, das auf seinen Lippen schwebte, unter-drückte, und den klügeren Plan wählte, zuerstgleichsam den Weg zu sondircn und vorzubereiten.
„Ich kann Ihnen nicht sagen, meine liebeMiß Braudon", begann er und drückte leicht dieschöne Hand die auf seinem Arm ruhte, „wieglücklich ich bin, Sie als Gast, als Königin viel-mehr in meinem Hause zu scheu. Ach! könntedie Blüthe der Jugend mit ihren Gefühlen wider-kehrcn! die Zeit ist nie so grausam als wenn sic,indem sie uns die Macht zu gefallen entzieht, dasVulwcr's Nomane XX VII. 7