Maulcvcrer nach Veauville, (dem schönen Landsitz,den dieser Edelmann in der Nähe von Barh be-saß,) abgcgangen sey, mit der Absicht dort eineLieihe kostbarer Vergnügungen zu veranstalten.
Die ersten Personen welchen der Graf diesesgastliche Vorhaben ankündigte, waren Herr Bran-den und seine Tochter; er besuchte sic in ihremHaus und erklärte seinen Entschluß, nicht ausdemselben zu weichen, bis Lucie, die auf ihremZimmer war, eiuwillige, ihn mit ihrer Gegenwartund dem Versprechen zu beglücken: sie wolle dieKönigin seines beabsichtigten Festes seyn. Lucie,von ihrem Vater bearbeitet, kam niedergeschlagenund blaß in das Gesellschaftszimmer herunter; derGraf, betroffen über die Veränderung in ihremAussehen, ergriff ihre Hand und erkundigte sichnach ihrem Befinden mit scheinbar so thcllnchmen-der und gefühlvoller Güte, daß der Vater zumerstenmal für ihn eingenommen und selbst dieTochter gerührt ward. Auch war seine Bitte, siemochte sein Fest mit ihrer Anwesenheit beehren,so ernstlich und mit so gewandter Schmeicheleivorgebracht, daß der Squire es über sich nahm,in seiner Tochter Namen zuzusagen; und als sichder Graf, mit diesem Versprechen eines Andernnicht zufrieden, an Lucie selbst wandte, schmolzbald ihr anfängliches Nein in ein förmliches, ob-wohl mit Widerstreben ansgesprochnes Ja.
Entzückt über das Gelingen seines Plans und