Druckschrift 
4 (1834)
Entstehung
Seite
72
Einzelbild herunterladen
 

Trotz Maulevcrcrs Gefälligkeit war ihm doch ebendas Entgegenkommen des Grafen lästig und erfühlte sich in seiner Gesellschaft nie recht heimisch.An Clifford fand er großes Gefallen, und da ersich selbst überzeugt hatte, daß an dem jungenGentleman nichts Verdächtiges sc», sah er aufder Welt keinen Grund, warum ein so angeneh-mer Gesellschafter kein annehmlicher Schwieger-sohn se»n sollte.Wenn er arm ist" dachte derSquire,obgleich cs nicht so aussicht, so ist dafürLucie reich!" und diese einleuchtende Wahrheitschien ihm alle Einwürse zu widerlegen. Demun-geachtet besaß William Brandou einen großen Ein-fluß ans das schwächere Gcmüth seines Bruders,und der Squire entschloß sich, wiewohl mit wider-strebendem Herzen, seinem Rath Folge zu leisten.Er verschloß Clifford seine Thüre und wenn erihm auf der Straße begegnete, gicng er, statt ihnmit der gewohnten Herzlichkeit zu begrüßen, miteinem hastigen: Guten Lag, Capitän! an ihmvorüber, und nach ein paar Tagen verlor sich auchdteß in eine Verbeugung aus der Ferne. Wenngutmüthige Leute grob werden, und dazu noch un-gerechter Weise, so treiben sie auch die Grobheitaufs Aensscrste. Es war dem Squire so peinlich,mit Clifford weniger vertrant scyn zu sollen alsbisher, daß jetzt sein einziger Wunsch war, ihnganz abzuschütteln; und diesem Ende der Bekannt-schaft schien der allmälig immer mehr sich crkäl-