Druckschrift 
4 (1834)
Entstehung
Seite
68
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ohne Grund bei dem Mangel an Takt, den derGraf sich darin hatte zn Schulden kommen lassen,daß er nicht den Pomp und Glanz an den Tag ge-legt hatte, welchen sein hoher Rang ihm an die Handgab.Bedenken Sic" schrieb er ihm mit Nach-druck,Sie sind nicht unter Ihresgleichen, unterwelchen unnöthiges-Staatmachen schon nachgeradeals prahlerische Gemeinheit angesehen wird. Dassicherste Mittel, Leute die unter uns stehen, zublenden, ist der Glanz, nicht der Geschmack. Allejunge» Leute, besonders die Damen, werden durchden Schein gefesselt und durch die Pracht gewon-nen. Treten Sie glänzender auf, so wird manmehr von Ihnen reden; und ein gefeierter Mannbesticht ein Wcibcrhcrz mehr als Schönheit undJugend. Sie haben, verzeihen Sie mir, zu langden Knaben gespielt; eine gewisse Würde ziemtIhrem Mannesaltcr; die Frauen werden Sienicht achten, wenn Eie sich so an alle gemeineGesellschaft wcgwcrfen. Sie gleichen einem Man-ne, der fünfzig Vortheilc voraus hat, und sich nn«Eines bedient, nm seinen Zweck zu erreiche»,wenn Sic nur auf Ihre Unterhaltung und feineLebensart sich stützen und die Hülfsmittcl IhresVermögens und Rangs unbenutzt liegen lassen.Ein gewöhnlicher Gentleman kann liebenswürdigund witzig sey»; aber ein gewöhnlicher Gentlemankan» zn seinem Beistand nicht die Aladdins-Lam-pe anrufen, in deren Besitz ein vermöglichcr Peer