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Wesens an ihm entdecken, das allein Leuten eig-net, die in guter Gesellschaft ausgewachsen sind;aber da dieser Mangel von so vielen getheilt wurde,gegen deren Geburt und Vermögen sich nichts ein-wcnden ließ, so gereichte il»n dieß nicht zum be-svndern Vorwurf. Für Lucie zumal, die in derEinsamkeit erzogen war und in Warlock-Hausnichts sah, was darauf berechnet gewesen wäre,ihren Geschmack hinsichtlich der Haltung oder desAusdrucks zum höchsten Grade ekler Vollendungzu steigern, war dieser Mangel ganz unbemerklich,sie sah in ihrem Geliebten nur eine Gestalt, mitder sich sonst Niemand messen konnte, ein Augedas immer von beredter Bewunderung glänzte,einen Gang von dem Anmuth unzertrennlich war,eine Stimme die in silbernen Tönen ebenso zartgedachte als poetisch ausgedrückte Schmeicheleienflüsterte; selbst eine gewisse Originalität des Gei-stes, der Ansicht, des Charakters, die sich gele-gentlich dem Bizarren, aber eben so auch zu Zeilendem Erhabenen näherte, übte einen Zauber aufdie Einbildungskraft eines jungen und nicht un-poetischen Mädchens und stach eher vvrtheilhaftuls ungünstig gegen die langweilige Abgeschmackt-heit derer ab, die sie gewöhnlich sah. Auch sindwir nicht ganz gewiß, ob nicht das Gcheimnißvolledas über ihm waltete, so peinlich es ihr war undso nachtheilig es ihm bei Andern ausgelegt wurde,nicht dennoch auch mithalf, ihre Liebe zu dem