20
KN l'ls auf diese Stunde habe ich von ihren Ein-richtungen und Gesetzen keine einzige Gunst em-pfangen ; offen trat ich ihr entgegen und geduldigwill ich ihrer Rache mich unterwerfen. Ließ magVerbrechen heißen; aber es wiegt nicht schwerin meinen Augen, wenn ich um mich schaue undzu allen Seiten die vcrlarvten Verräther sehe,welche große Verpflichtungen gegen die Gesellschaftzu haben anerkennen, welche sich rühmen, ihrenGesetzen zu gehorchen, ihre Einrichtungen zu ver-ehren und vor Allem — o mit welchem Rechtsge-fühl! — alle diejenigen anzugreifcn, welche dieGesellschaft angreifen — und die doch lügen undbetrügen und veruntreuen und unterschlagen, imöffentlichen Leben alle Vvrthcile an sich reißen,im Privatleben jeden Nutzen wegkapcrn, Rene!wcßhalb? Ich trete arm und sreundlos in dieWelt; ich finde eine Gesetz-Sammlung — feind-selig gegen die Armen und Frcundloscn. Gegendiese mir feindseligen Gesetze bekenne ich dennauch meine Feindschaft. Zwischen uns ist das Vcr-hältniß eines offnen Kriegs. Wie sie eine Blößegeben — ich bediene mich meines Rechts, wennich den Vortheil benütze; wenn sie mich überwin-den, so gestehe ich ihnen ihr Recht zu, mich zuverderben."
Der Verfasser braucht Iioffentlich nicht zu erin-nern, daß dicß die Ansichten Paul EliffvrdSsind und nicht seine eigne.