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niß, sein durchdringender Scharfblick und sein Taktim Benehmen sind unfehlbar. Ich bitte, laß Dichvon ihm leiten; vor Wem er Dich warnt, derist sicherlich Deiner Bekanntschaft unwürdig. Gottsegne Dich! Du wirst mir oft und freimüthig schrei-ben, liebe Lucie; vertraue mir Alles an, was Dirbegegnet, alles was Dich anzichr, ja auch Alleswas Dir zuwider ist."
Hierauf schloß Brandon, der dem Anschein nachdas Erröthcn nicht beachtet hatte, das wahrendseiner Rede Luciens Wangen überflog, seine Nichtein die Arme und eilte, wie um seine Empfindun-gen zu- verbergen, in seinen Wagen. Als diePferde um die Straßenecke waren, wies er denPostillon an, vor Lord Maulcvercrs Wohnung zuhalten. „Nun" sagte er bei sich selbst, „wennich diesen gescheuten Gecken gewinnen kann, daßer meine Plane unterstützt und meinem Spielegemäß seine Karten ausspielt, nicht aber nach derEingebung seiner Eitelkeit — so bekomme ich ei-nen Ritter vom Hoscnband-Orden zum Neffen."
„Indeß eilte Lucie, in Thrancn schwimmend,denn sie liebte ihren Oheim zärtlich, zu dem Squi-re hinab, ihm Brandons prächtiges Geschenk zuzeigen.
„Ha!" sagte der Squire, „wenige Menschenwurden mit scheuern, edler» und größer» Eigen-schaften geboren — (nur Schade daß sein Haupt-verlangen immer war, in der Welt sich cmporzn-