Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
116
Einzelbild herunterladen
 

116

euer Leben! Ich verflchre Euch, in meinem Lebenzitterte ich nicht so, und das, meine liebe MißLucie, nicht sowohl um meinetwillen, als wegen derdreißig armen Familien in der Gemeinde, derenNoth ich zu erleichtern im Sinn gehabt hatte. Ichlieferte, da ich fand, daß,Bitten und Einwendungenumsonst waren, mein Geld aus, und dann sagte derHund, indem er einen mächtigen Knittel über mei-nem Haupte schwang; Welch eine abscheulicheSprache! »ich denke, Doktor! ich will einem Da-scyn ein Ende machen, das Euch selbst nachtheiligund Andern nutzlos ist.«

Zn diesem Augenblick sprang der junge Herrneben mir über denselben Zaun, über welche» derSchelm verschwunden war, und schrie: Halt Schurke !Beim Anblick meines Erlösers stutzte die Memmeund eilte in ein nahes Gehölz. Der gute, jnnzrGentleman verfolgte ihn einige Minuten; aber dannkehrte er, um mich zu unterstützen, um, und führtemich nach Lause. Und wie wir in der Schule zusagen pflegten:

Ich recliirrc incoluiriciii gausieo;was verdollmetscht so viel heißt (Sir, verzeihenSie ein Wortspiel, ich bin versichert, ein so war-mer Freund der Kirche versteht Latein,) daß ich sehrfroh bin, mit heiler Laut zu meinem Tkee zurückzu kehren, He, de! Und nun, Miß Lucie, mäßenSie dem jungen Öerrn danken, daß crZbrem geist-lichen Lehrer das Leben gerettet, eine That, deren