Sich selbst tröstend mit diesen Gedanken, dt«Vielleicht'ihren filofofischen Anstrich seinen Gesprä-chen mit Tomlinson in de» letzten Zeiten verdank-ten und die sich.in der gemurmelten Melodie
„Was sollten wir ranken um Schätze?"
Luft machten, erschien Paul wieder bei seiner ge-wöhnlichen Beschäftigung.
In der dritten Woche der Gefangenschaft uns-res Helden, theilte ihm Tomlinson eine» Plan zurFlucht mit, der seinem erfinderischen Kopfe sich dar-geboten hatte. In dem Hof, der zur Ergötzlichkeit,der Herren, die sich ein Vergehen hatten zu Schul-den kommen lassen, eingerichtet war, befand sicheine- Wasserleitung, welche die Mauer cinfaßte undüber eine Thüre ging, durch welche die frommenGefangnen alle Morgen auf ihrem Gang in di«Kapelle kamen. Durch diese schlug Tomlinson vorzu entfliehen; denn die Wasserleitung, die von derThür dis zur Mauer in einer schiefen, bequemenRichtung gieng, hatte eine Art von Schirmdiele,und ein flinker gewandter Mann konnte leicht mitHülfe dieser Diele sich die Wasserröhre entlang fort-arbeiten, bis der Fortgang dieses nützlichen Leiters<der zum Glück sehu kurz war,) auf die Hohe derMauer'auslief, wo eine andere Wasserrohre alsFortsetzung sich befand, welche auf der entgegenge-setzten Seite-der Mauer auf den Boden herunter-ging. Auf der andern Seite nun war der Gartendes Gefängnisses, i» diesem Garten war eine Wache,