Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
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Maurersprache der Gauner nennen könnte. Paul,obwohl er nicht jedes Wort verstand, faßte doch denSinn der Anrede ricbtig ans, welche die Frage ent-hielt, ob er ein durchtriebener Schnrke und vollende-ter Bösewicht scy. Er antwortete halb bestürzt,halb zornig, und seine Antwort vereitelte jeden gün-stigen Eindruck, den er sonst ans den Frager hattemachen können, so sehr, daß der letztere ihn insO'or kneipte und laut anfschrie: kraut ihn, krautihn! Ans dieses bedeutungsvolle und entsetzliche Wortefand sich Paul in einem Nu von einem ganzenSchwarm sinnreicher Peiniger umgeben. Einer zerrteihn an diesem Theil des Körpers, der Andre anjenem; Einer knuffte ihn vornen und ein Andrerstauchte ihn von hinten. Als Zwischenspiel unterdiese anmuthige Beschäftigung hinein beraubten sieihn auch noch der wenigen Sachen, die er bei sei-nem Kleiderwechsel behalten. Einer riß ihm seinTaschentuch heraus, der Zweite das Halstuch, undein Dritter, glücklicher als Beide, setzle sich in Be-sitz von einem Paar karneolcncr Hemdkuöpfe, welchePaul von einem jungen Frauenzimmer, einer Orangen-Verkauferin beim Tower, als Liebespsand erhaltenhatte. Es war ein Glück, daß che diese Viustauds-Fcyerlichkcit, mit dem Knnstausdruck: Krauen ge-nannt, die an allen Neneintretendcn, welche nocheinen Funken von Anstand in sich zu baben scheinen,vorgenommen wird, die Knochen Pauls, der sichmit Zähnen und Nägeln wehrte, in Bittererde auf-