113
geschleudert worden, nahm jetzt schon wieder, unbe-schädigt und eben so lustig wie früher, ihre vorigeBeschäftigung auf. k r hielt es also für unklug, sei-nen weiland Zögling trotz seiner jetzigen Armnth ab-zumeisen, und zudem, wiewohl sein erster glücklicherAnschlag, öcn ganzen durch Pauls Fleiß zu erzie-lenden Gewinn in seine Tasche zu stecken, jetzt auf-gegcbeu werden mußte, so sah er doch noch großeMöglichkeit, wenigstens einen Theil jener Quell«auf sein Land zu leiten. Er antwortete daher Paulmit vieler Wärme: er Nehme an seiner gegenwärti-gen betrübten Lage innigen Antheil; was ihn be-treffe, so würde er gern seinen letzten Schilling mitseinem geliebten Zögling theilcn, aber zu seinemBedauern habe er nur 11'/, Pfennig in der Tasche;er wolle sich jedoch die größte Mühe geben, umPauls" literarischem Genius ein Feld zn eröffnen,und wenn Paul den Theil des Zwiebelns undPstastcrns von seinem Geschäft übernehmen wolle,so sey er bereit, ihm dies; abzntreten und ihm denganzen Gewinn, wie er »nn ansfalle, zn überlassen.Inzwischen bedauerte er, daß ein heftiger Rheuma-tismus ihm verwehre, sein eignes Bett seinem Zög-ling einznräumcn; aber er könne mit allem crsinn-lichcn Wohlbehagen auf der Pritsche am Kaminschlafen. Paul war über die Güte des würdigenMannes so gerührt, das; er, obgleich sonst eben nichtvon hinschmelzeuder Gcmütksart, Thränen der Dank-barkeit vergoß; darauf bestand e» jedoch, nicht die