10Z
Londoner Porter; eine Kerze mit nnbeschnittenemDocht warf ihr einsames Licht auf seine Arbeiten,und eine junge Katze spielte schlickernd zu seinen ge-lehrten Fußen und vertrieb sich die träge Zeit mitden Resten der Zipfelkappe, womit der Critiker bis-her , statt eines Lorbeers, des Nachts seine Stirnegeschmückt batte.
Sobald Mac Grawlcr durch die trübe Raucln-wolkc, welche in dem Zimmer schwebte, hindurch,die cintretende Person erkannt hatte, runzelte er dieStirne.
„Hab' ick es Euch nicht gesagt, junger Herr!"knurrte er, „Ihr sollet nie ohne vorher zu pochenin eines Gentleman Zimmer tretenIch sag'Euch, Sir, Lebensart ist nicht minder wesentlichzum menschlichen Glück, als Tugend; stört alsonicht einen Gentleman in seinen Geschäftenund setzt Euch nieder, ohne die Katze zu belä-stigen."
Paul, wohl wissend, daß sein verehrter Lehr-meister es ungern sah, wenn Jemand der Quelle deswunderbaren Geistes, den er seinen kritischen Wer-ken einhauchte, auf die Spur kam, stellte sich, alssehe er die zinnerne Hippokrene nicht, und untervielen Entschuldigungen wegen der uutcrlassncn Höf-lichkeit beim Eintreten setzte er sich wie er ange-wiesen war. Daun entspann sich folgendes erbarmliches Gespräch.