des lange» Ned (der nach Nanelagh kam undStrumpfe mit silbernen Zwickeln trug,) blieb vordem Stuhle der Frau Lobkins stehen und sagte mitgroßer Fcyerlichkcit —
„Herr Peppcr, Madame, bemerkt sehr richtig,daß ich Geld haben muß, um mich als Gentlemansehen zn lassen; und wenn Ihr es mir nicht gebenwollt, so bin ich entschlossen, mit vielem Dank fürEure mir erwiesenen Gntthaten in die weite Weltzn gehen, und mein Gluck zn suchen!"
Wenn Paul eben keine geschmeidige und nach-giebiame Gemnthsart hatte, so hatte Frau GreteLobkins, wie man schon gesehen hat, in diesem Ka-pitel nichts vor ihm voraus; wir dürfen bei demLeser die Beobachtung voranssetzen, daß Leute, vonwelchen man abhängig ist, nichts so sehr in Wuthseht, als der ausgesprochene Entschluß, die Unab-hängigkeit suchen zu wollen. Einen Augenblick alsosah die Dame Lobkins Paul in sein offenes aberentschlossenes Angesicht; alles Blut in ihrenAdern schien als Feuer und Scharlach ihre weit-läufigen Wangen zn überstimmen und sie brach los:
„Alle Hader, Junker Obenhinaus ! s-lbscht DeinGlück suchen willscht Du? das Hab' ich davon, daßich Dich aufgezogen und Dir das Brod des Müßig-gangs und der Zärtlichkeit Hab' zu essen gegeben.
Du Tausendsasa! Nimm dieß nnd geh zum T-!"
und eine entsprechende Bewegungbegleitete ihre Worte;der Pfeifenkopf, den sie aus dem Munde genommen.