Druckschrift 
1 (1834)
Entstehung
Seite
71
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daß behaupten nicht beweisen heißt, daß eSunwahrscheinlich scy, daß unser Gewährsmann sichsollte geirrt haben, und (wir lieben sehr historischeParallelen) unsre Leser daran zu erinnern, wie Car-dinal Richelieu, als er am Sterben war, über nichtsso wiithend wurde als über Anspielungen auf seineKrankheit. Kurz, wenn Horaz recht hat, so sindwir die Fürsten der Dichter; den» ich darf gewißannehmen, Herr Mac Grawler, daß Sie undIhr auch mein kleiner Herr, sich der Worte deswe:sen alten Römers wohl erinnern:

II! o per exteritum lunem inilii porss villoturIre poets, meum g»i poctus ieaniter an^it,Imitat, mulcet, llllzi, ierrorilius implet."

Diese Stelle recitirte Herr Augnstus Tomlin-son mit beträchtlicher Selbstgefälligkeit und vollen-dete dadurch seine Eroberung von Pauls Herz; dannwandte er sich zu Mac Grawler und brachte mitdiesem sein Geschäft, das literarischer Natur war,ins Reine; es betraf einen gemeinschaftlichen An-griff gegen einen Mann, der noch nicht fünf undzwanzig Jahre alt, und zu arm um Essen zu geben,sich erfrecht hatte, ein religiöses Gedicht zu schreiben.Die Critiker waren darüber äußerst erbittert, undda sich gegen das Gedicht wenig einwendcn ließ, sonannten die Hof-Journale den Verfasser einen Geckenund die Liberalen den Sohn eines Harlekin.

Es hatte Alles bei Herrn Augnstus Tomlinsoneine Gewandtheit, eiueu Geist, ein Leben, wodurch