Druckschrift 
1 (1834)
Entstehung
Seite
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haften Sinne verriethen. Die Sterbende be-achtete anfänglich das Eintreten von Dnmmieund der Fran zn den Füßen ihres Bettes nicht;sie wandte sich gegen das Kind, faßte es heftig beimArm, zog es zn sich her und betrachtete seine er-schrocknen Zuge mit einem Bück, in welchem Erschöp-fung und ausserordentliche Mäße mit dem heftigen undstieren Ausdruck der Fieberhitze einen gräßlichenContrast bildete.

Wenn Du bist wie Er," murmelte sie,sowill ich Dich erdrosseln; das will ich! ja zittrenur, Du hast Grund zu zittern, wenn Deine Mut-ter Dich berührt, oder wenn Er genannt wird. Duhast Angen ja Du hast! Heraus damit, heraus!Der Teufel sitzt lachend darin! O, Du weinst?weinst Du wirklich, Kleiner? Gut, jetzt sei still,mein Liebling, gieb Dich zufrieden ! Ich wollte Dichnicht betrüben! betrüben O Gott! es ist dochmein Kind!" und mit diesen Worten drückte sie denKnaben leidenschaftlich an ihre Brust und brach inThränen ans.

Kommt, kommt jetzt," sagte Dnmmie tröstend.Nehmt die Arznei, Judith! und dann wollen wirüber den kleine» Schelm sprechen."

Die Mutter ließ den Knaben fahren und wandtesich gegen den Redenden; einige Augenblicke sah sieihn mit stierem Blick an; endlich schien sie sich all-mälig wieder aus ihn zn besinnen und sagte, indem