Druckschrift 
4 (1843)
Entstehung
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Ihcilt mich nicht falsch haltet mich nicht für keck undanmaßlich, Ich habe meine Liebe zu ersticken gesucht,und sie zn schelten, und meinen Stolz dagegen aufzubicteu,aber umsonst; und jetzt, ob Ihr nun ,»eine Bewerbungverachten mögt, ober nicht, gedenke ich, Sybille vH,Sybille! ich gedenke der Tage, wo wir vertraulich miteinander verkehrten, und als ein Bruder, wenn sonstNichts nichts Lieberes und Theurercs bitte ich Euch,stille zu stehen und Wohl zu erwägen, was für eineArt Mann dieser Lord Hastings nach dem Sagen derLeute ist!"

Junker Nevile, ist das großmüthig? Warum michso kränken? warum meinen Namen mit dem eines-sovornehmen Lords in Verbindung bringe» ?"

Weil seht wohl zn! die jungen galantenLeute beide schon so in Verbindung bringen, und ihrePrvphezeihungen gereichen Dir nicht zur Ehre, Sybille,Nein, schau mich nicht so finster an. Ich weiß, Du bistschön und gewinnend, und reich begabt, und Dein Vatermag, so Viel ich von ihm weiß, allenfalls im Standeseyn, Dir die Mitgift einer Königin aus seinen schauer-lichen Maschinen zu münzen. Aber HastingS wird Dichnicht heirathen, n»d seine Bewerbung befleckt daher nurDeinen guten Ruf und Namen, während ich"

Du!" sagte Montagu, plötzlich eintretend,Du,Vetter, darfst Dein Auge nach einem größer» Vermögenerheben, als der Herzogin von Bedford KammerfräuleinDeiner redlichen Liebe zubringen kann,.Wie stehts Fräu-