Druckschrift 
4 (1843)
Entstehung
Seite
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einem König ziemte, der durch Bande der Dankbarkeitund des Blutes an den Staatsmann gekettet war, dessener enthüben zu scyn wünschte, ohne eine üble Ange-wöhnung, welche die Geschichte zwar berichtet, aber die siein den Folgen, welche sie immer nach sich zieht, zu ver-kennen und zu vergessen scheint seine Uiimäßigketk.Dhne alle Frage sind ausRechnung dieser schlimmen Ge-wohnheit viele von den Unklngheiten und leichtsinnigenHandlungen eines Königs zu setzen, der so viel Talent undGeist besaß; und bei den Bechern, in Gesellschaft desschlauen und wachsamen de la Roche, hatte sich Edwardweit tiefer inLluerbietungen und Zusagen verwickelt, als erin seinen kühleren Augenblicke» geneigt gewesen seyn würd e.

Nachdem wir so unsre Leser erngeführt in die ge-heimen Tiefen dieses cor mscruknliilo, des Herzens derKönige, laden wir sie ein unS zu einer Scene z» folgen,welche ein Bild gibt von dem cigenthümlicheu Zeitver-treib des prachtlicbenden Edward. Zwischen den Schattendes gewaltigen Parkes oder der Wildbahn, welche damalszu dem Palast Shene gehölte, schien die Mittagssonneauf einen Platz, wie ihn etwa Armida für den in ihrenFesseln schmachtenden Rinaldo hätte einrtchten könne».Eiu Platz war von Bäumen und Unterholz befreit ganzeben wie ein Rasenbvden gemacht worden. Um diesenPtatz herum waren die ungeheuren Eichen und die breitenBuchen mit Gitterwerk umkleidet worden, nni welches sichJasmin, Gaisblatt und weiße Rosen, bogenförmig gezo-gen, wanden. Da und dort eröffneten sich unter diesen