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4 (1843)
Entstehung
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len. Getäuscht durch die Einflüsterungen seiner Höflinge,nichts als Schimpfen gegen Warwick und höhnische Be-merkungen über seine Größe hörend, dachte er nachgerade,die Stunde sch gekommen, wo er allein regieren könnte,und er ging, obwohl stillschweigend, und nicht einmal fichselbst es gestehend, geradezu ein auf den Plan des Wei-bervolks iu seiner Umgebung. nemlich: die Entfernungseines Ministers.

Die natürliche Sorglosigkeit jedoch und der genuß-süchtige Leichtsinn von Edwards GemüthSart ließen ihnnicht ganz die Undankbarkeit übersehen, welche in derHandlungsweise lag, die er fich vorgcnommcn hatte. DerEgoismus, in den nur zu oft ein König verfällt, und keinKönig so leicht als Einer, der, wie Edward l V. nicht durchdie Geburt schon zum Throne bestimmt ist, führte ihn aufden Glauben, daß ihm allein das Vorrecht des Stolzesgebührendermaßen znstehe. Als Souverän und als Bru-der durfte er nicht die Hand Margarethens »ergeben,wie es ihm beliebte? Wenn Warwick dieß als Beleidi-gung nehme die Pest über seine Unloyalität und An-maßung ! Indem er dieß fich selbst vorsagte, verbannte erganz den Gedanken an den abwesenden Grafen ans seinerSeele, und trieb sorglos und unbewußt mit dem Fluß derStunden dahin. Und doch, trotz all dieser Verstimmungenund Vornrthelle gegen Warwick, hätte Edward ohneZweifel den beabsichtigten Bruch mit seinem großen Mi-nister wenigstens bis zur Rückkehr desselben verschoben,und dann mit der Zartheit und Borficht gehandelt, die