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schast" zu widmen, entlehnte der Herzog von GloueeKerseine friedlicheren Unterhaltungen von ernsteren Grazien,als diejenigen waren, welchen der Geschmack seiner könig-lichen Brüder huldigte. Er liebte, bis zur Leidenschaftsogar, die Künste, die Musik, besonders die von der mehrDorischen, strengeren Art, die Malerei und Baukunst;er las Bücher, wie die Herzen der Menschen — die Bü-cher, welche für Fürsten sich eignen — und daher jeneüberlegene Kenntniß der Grundsätze der Gesetzgebungund des Handels, von welcher seine kurze Regierung zeugt.Seinen Charakter, — der in allen Dingen Mehr vomJtaliäner, als vom leichtsinnigen Normannen oder vomeinfachen Sachsen hatte, hätte Maechiavell als Seiten-stück, aber als Contrast, zu dem des Castruccio Castru-cani gebrauchen können.
Die Menge murmelte und schwirrte und rauschte inder Ferne, und noch immer schaute Richard mit gekreuz-ten Armen, ferne stehend, hinüber, als eine Dame, vomPalast her in den Garten tretend, an ihm so hastig vor-beieilte, daß sie seinen Rock streifte; und als sie sich um-wandte, machte sie überrascht eine tiefe Verbeugung undrief aus: „Prinz Richard! und allein in solchem Ge-wühle!"
„Lady," sagte der Herzog, „es war ein plötzlichesAuftauchen einer Hoffnung, was mich in diesen Gartenführte, — der Hoffnung, Euer holdes Antlitz die andernüberglänzen zu sehen!"
„Euer Hoheit scherzt," erwiederte die Dame, obwohl