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4 (1843)
Entstehung
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waren ja nicht von der Art, daß sie hätten die Kraft sei-nes Armes im Krieg schwächen, oder das Gewicht seinerüberzeugenden Beredtsamkcit im Frieden mindern können.Es war eher jene Traurigkeit, welche so oft einen lebhaf-ten und ehrgeizigen Geist in früher Jugend anwandelt,wenn er, mit Verachtung und Kummer stillestehend aufseiner Bahn, sich fragt: was seine Anschläge und Gegen-anschläge, seine Rastlosigkeit und sein Kampf denn eigent-lich Werth sepen und bedeuten? Die Scene vor seinemAuge mahnte an Lust und Genuß aber am Genußhatte Richard weder als Jüngling noch als Mann ei»besonderes Gefallen; obgleich er nicht ganz und gar diestarre Strenge eines AmadiS, oder unsres SächsischenEdward besaß, war er doch frei von der üppigen Sitten-losigkeit seiner Zeit, seine Leidenschaften waren zu großfür leichtsinnige Vergnügungen und Aufregung. Schondurchdrang die italiänische, oder wie man sie fälschlichnennt, die Macchtavellistische Politik den Geist Europa'«,und die Wirkungen ihrer grausamen, umfassenden undüberlegende» Staatsklugheit sind sichtbar von der Thron-besteigung Edwards IV. an bis zum Schluß der Regie-rung Elisabeths. Mit dieser Politik, welche sich oft mitdem Verbrechen als einer von der Weisheit gebotene»Nothwendigkeit aussühnie, war oft eine Höhe des gebil-deten Charakters verbunden, welche an gemeinen Lasternkeine Freude fand. Nicht allein vertraut mit jenen rit-terlichen Talenten, welche Carion mit Fug und Grundveranlaßten, Richard seinBuch des Ordens der Ritter-